01.07.2012

Newsletter Jul 2012

PRO ASYL und der Flücht­lings­rat Nie­der­sach­sen haben den Bericht „Abschie­bun­gen in den Koso­vo enden in der Aus­weg­lo­sig­keit“ ver­öf­fent­licht. Vom 22. bis 26. April 2012 besuch­te eine Dele­ga­ti­on des Aus­schus­ses für Inne­res und Sport des Land­tags Nie­der­sach­sen die Repu­blik Koso­vo. Neben acht Mit­glie­dern des Aus­schus­ses und zwei Ver­tre­tern der Land­tags­ver­wal­tung nah­men je ein Ver­tre­ter der Cari­tas Nie­der­sach­sen, des nie­der­säch­si­schen Land­kreis­tags und des Innen­mi­nis­te­ri­ums teil. Für den Flücht­lings­rat Nie­der­sach­sen und PRO ASYL nah­men die Auto­ren die­ses Berichts, Ken­an Emi­ni vom Roma Cen­ter Göt­tin­gen und Dr. Ste­phan Dünn­wald, an der Rei­se teil. Als ers­tes Fazit hal­ten PRO ASYL und der Flücht­lings­rat Nie­der­sach­sen fest, dass nicht ein­mal die Ernäh­rung und Unter­brin­gung für Abge­scho­be­ne gesi­chert scheint, trotz eines von der koso­va­ri­schen Regie­rung auf­ge­leg­ten Reinte­gra­ti­ons­pro­gramms für Rück­keh­rer und der Hil­fe­stel­lun­gen ver­schie­de­ner deut­scher Rück­kehr­bü­ros im Koso­vo. Hil­fe­ver­spre­chen bestehen viel­fach nur auf dem Papier. Abschie­bun­gen in den Koso­vo sind unter die­sen Umstän­den Abschie­bun­gen in exis­ten­zi­el­le Gefähr­dungs­la­gen. PRO ASYL und der Flücht­lings­rat Nie­der­sach­sen spre­chen sich für einen unver­züg­li­chen Abschie­be­stopp aus.