Nach Medienberichten ist das Flüchtlingslager auf der Pazifikinsel Nauru erneut Schauplatz einer Selbstverbrennung geworden. Eine 21-jährige Somalierin habe sich dort in Brand gesetzt und sei in kritischem Zustand nach Australien zur Behandlung ausgeflogen worden. Wenige Tage zuvor hatte sich ein Iraner auf Nauru aus Protest gegen die australische Asylpolitik, durch die Flüchtlinge von australischem Territorium ferngehalten werden und auf Staatsgebieten anderer Staaten interniert werden, so am Inselstaat Nauru, selbst angezündet. Er war in einem australischen Krankenhaus gestorben. Im Falle der Somalierin sei dies nicht der erste Suizidversuch gewesen. Mit entsprechender Kritik an den Lebensbedingungen reagierten australische Anwälte und NGOs.

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