01.05.2014

Newsletter May 2014

Aus­tra­li­en strebt die Umsied­lung von Asyl­su­chen­den nach Kam­bo­dscha an. Hier­über zeigt sich die katho­li­sche Kir­che Aus­tra­li­ens bestürzt. Es sei nicht akzep­ta­bel, dass die Regie­rung Druck auf Kam­bo­dscha aus­übe, wäh­rend vie­le ärme­re Län­der als Aus­tra­li­en wesent­lich grö­ße­re Zah­len von Flücht­lin­gen auf­näh­men. Laut KATHweb, der Öster­rei­chi­schen Katho­li­schen Pres­se­agen­tur, soll Aus­tra­li­en anstre­ben, aner­kann­te Flücht­lin­ge von Nau­ru nach Kam­bo­dscha zu brin­gen. Des­sen Regie­rung habe einer sol­chen „Lösung“ im Prin­zip bereits zuge­stimmt. Etwas selt­sam mutet der in der Mel­dung refe­rier­te Vor­schlag der katho­li­schen Kir­che in Aus­tra­li­en an, Aus­tra­li­en sol­le Ver­hand­lun­gen mit sol­chen Staa­ten auf­neh­men, die Res­sour­cen für die Flücht­lings­auf­nah­me hät­ten, wie Sin­ga­pur, Japan, Süd­ko­rea oder Neu­see­land. War­um muss ein gan­zer Kon­ti­nent im Stadt­staat Sin­ga­pur oder im Ver­gleich zu Aus­tra­li­en sehr viel klei­ne­ren Neu­see­land anfra­gen?