01.08.2014

Newsletter Aug 2014

Amnes­ty Inter­na­tio­nal hat am 16. Juli 2014 einen neu­en Bericht mit der Über­schrift „The human cost of For­t­ress Euro­pe“ vor­ge­stellt. Er beschäf­tigt sich damit, wie EU-Poli­tik und Grenz­kon­troll­prak­ti­ken ver­hin­dern, dass Flücht­lin­ge EU-Ter­ri­to­ri­um errei­chen kön­nen und sie damit in Lebens­ge­fahr bringt. Laut dem Bericht hat die EU in den Jah­ren 2007 bis 2013 fast zwei Mil­li­ar­den Euro für Grenz­kon­trol­len aus­ge­ge­ben, denen ledig­lich 700 Mil­lio­nen gegen­über­ste­hen, die im Rah­men des Refu­gee Funds dafür aus­ge­ge­ben wer­den, Asyl­pro­ze­du­ren zu ver­bes­sern, Auf­nah­me­mög­lich­kei­ten zu schaf­fen und Flücht­lin­ge im Rah­men des Resett­le­ment-Ver­fah­rens auf­zu­neh­men. Amnes­ty dia­gnos­ti­ziert, dass Flücht­lin­ge sich gezwun­gen sehen, immer gefähr­li­che­re Rou­ten nach Euro­pa zu neh­men. Fast die Hälf­te der Flücht­lin­ge am Ran­de der EU flie­he aus aku­ten Kriegs- und Kon­flikt­ge­bie­ten, Grund genug dar­über nach­zu­den­ken, wie man einen siche­ren Zugang zur EU gewähr­leis­ten kön­ne.