01.12.2012

Newsletter Dec 2012

Zwi­schen Mai und Sep­tem­ber 2012 hat Amnes­ty Inter­na­tio­nal neun Haft­zen­tren in Liby­en besucht, in denen rund 2.700 Migran­tIn­nen und Flücht­lin­ge inhaf­tiert waren. Liby­sche Behör­den berich­te­ten, bis­her 2012 bereits rund 4.000 Men­schen abge­scho­ben zu haben. Der Amnes­ty-Bericht „We are for­eig­ners, we have no rights” berich­tet auch dar­über, dass vie­le Asyl­su­chen­de unter den Inhaf­tier­ten sind. UNHCR kann wei­ter­hin nur auf Ad-hoc-Basis in Liby­en agie­ren und kei­ne Flücht­lings­an­er­ken­nungs­ver­fah­ren durch­füh­ren. UNCHR schätzt, dass sich zu Beginn des Jah­res 2012 rund 13.000 Flücht­lin­ge in Liby­en auf­ge­hal­ten haben. Auch die Inter­na­tio­na­le Orga­ni­sa­ti­on für Men­schen­rech­te FIDH hat im Okto­ber 2012 einen Bericht mit dem Titel „Libya. The Hol­ding of Migrants must stop“ ver­öf­fent­licht.