14.01.2026

Pres­se­state­ment

„Wer im Iran für Frei­heit ein­tritt, ris­kiert sein Leben. Sin­ken­de Schutz­quo­ten in Deutsch­land sind ange­sichts die­ser Rea­li­tät nicht halt­bar. Die Bun­des­län­der müs­sen jetzt han­deln und einen sofor­ti­gen Abschie­be­stopp erlas­sen – das ist recht­lich schnell mög­lich und mora­lisch gebo­ten“, sagt Karl Kopp, Geschäfts­füh­rer von PRO ASYL.

Ange­sichts der dra­ma­ti­schen Men­schen­rechts­la­ge im Iran for­dert PRO ASYL einen sofor­ti­gen Abschie­be­stopp. Auch muss sich die sys­te­ma­ti­sche Ver­fol­gung in dem Land in der Schutz­quo­te des Bun­des­am­tes für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge wider­spie­geln. Die neus­ten Asyl­zah­len zei­gen: Nach der berei­nig­ten Ableh­nungs­quo­te wur­den im Jahr 2025 73 Pro­zent der Asyl­an­trä­ge aus dem Iran kom­plett abge­lehnt. Es erhielt also nur rund jede vier­te Per­son, die vor die­sem bru­ta­len Regime floh, einen Schutzstatus.

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