16.09.2026

Ein­la­dung Pressegespräch

100 Tage nach Inkraft­tre­ten der Reform des Gemein­sa­men Euro­päi­schen Asyl­sys­tems (GEAS) zieht PRO ASYL in einem Poli­cy Paper eine ers­te Bilanz. Hier­zu laden wir Sie zu einem digi­ta­len Pres­se­ge­spräch ein:

Digi­ta­les Pres­se­ge­spräch: 100 Tage GEAS-Reform in Deutschland 
Mon­tag, 21. Sep­tem­ber 2026, 10 Uhr 
Bit­te mel­den Sie sich bis Frei­tag, 18. Sep­tem­ber, 15 Uhr, unter presse@proasyl.de an.

Es geben Auskunft:

• Helen Reze­ne, Geschäfts­füh­re­rin von PRO ASYL
• Karl Kopp, Geschäfts­füh­rer von PRO ASYL
• Wieb­ke Judith, rechts­po­li­ti­sche Spre­che­rin von PRO ASYL
• Mor­sal Hassan Sar­mand, Koor­di­na­ti­on Rechts­hil­fe PRO ASYL

Im Pres­se­ge­spräch berich­ten wir über kon­kre­te Fäl­le aus den ers­ten 100 Tagen und geben eine ers­te recht­li­che und poli­ti­sche Bewer­tung der GEAS-Umset­zung in Deutschland.

Die GEAS-Reform trat am 11. Juni 2026 recht­lich in Kraft, in Anwen­dung ist sie seit dem 12. Juni 2026. Die ers­ten 100 Tage zei­gen aus Sicht von PRO ASYL: Die Bun­des­re­gie­rung setzt die neu­en euro­päi­schen Vor­ga­ben hart und weit­rei­chend um. Grenz­ver­fah­ren, Frei­heits­be­schrän­kun­gen und die ver­schärf­ten Dub­lin-Rege­lun­gen haben bereits kon­kre­te Fol­gen für Schutzsuchende.

Beson­ders alar­mie­rend ist, dass Deutsch­land vul­nerable Men­schen – dar­un­ter Kin­der, trau­ma­ti­sier­te Frau­en und Betrof­fe­ne geschlechts­spe­zi­fi­scher Gewalt – in Grenz­ver­fah­ren fest­hält. Auch wen­den deut­sche Behör­den bereits neue Mög­lich­kei­ten zur Ver­län­ge­rung von Dub­lin-Über­stel­lungs­fris­ten an.

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