01.09.2014

Newsletter Sep 2014

Amnes­ty Inter­na­tio­nal hat in einem Bericht dem US-Mili­tär schwe­re Ver­säum­nis­se vor­ge­wor­fen, wie die Süd­deut­sche Zei­tung vom 11. August 2014 berich­tet. In Afgha­ni­stan sei­en bei US-Angrif­fen zahl­rei­che Zivi­lis­ten getö­tet wor­den. Doch zu einer Unter­su­chung die­ser Fäl­le sei es schließ­lich nicht gekom­men. Kri­ti­siert wird der feh­len­de Wil­le, die Fäl­le zivi­ler Opfer im Rah­men des Afgha­ni­stan-Ein­sat­zes auf­zu­klä­ren. In dem 108-sei­ti­gen Bericht „Left in the dark: Fail­u­res of Accoun­ta­bi­li­ty for Civi­li­an Casu­al­ties Cau­sed by Inter­na­tio­nal Mili­ta­ry Ope­ra­ti­ons in Afgha­ni­stan“ wer­den zehn Luft­an­grif­fe und nächt­li­che Raz­zi­en in den Jah­ren von 2009 bis 2013 beschrie­ben, die 140 tote Zivi­lis­ten zur Fol­ge hat­ten. In kei­nem Fall kam es zur Ein­lei­tung von Straf­ver­fah­ren.