Georg Classen

MENSCHENWÜRDE MIT RABATT -
LEITFADEN UND DOKUMENTATION ZUM ASYLBEWERBERLEISTUNGSGESETZ

2. Auflage April 2000. Völlig neu bearbeiteter Kommentar mit Dokumentation zum Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) und zum Flüchtlingssozialrecht.

Hrsg. PRO ASYL. 380 Seiten. Von Loeper Literaturverlag. ISBN 3-86059-478-8.
Preis: 26,80 DM auf Wunsch mit CD-ROM zum Preis von
weiteren 10.- DM (auch separat lieferbar).

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Buchhandel: ISBN 3-86059-478-8 (Bestellungen an den Verlag)

Neben einer ausführlichen Kommentierung des AsylbLG enthält das Buch Erläuterungen zu den Ansprüchen von Ausländern auf Sozialhilfe nach dem Bundessozialhilfegesetz (BSHG) und zum Zugang von asylsuchenden, geduldeten und anerkannten Flüchtlingen zu allen weiteren infragekommenden sozialen Leistungen und Rechten (von Kindergeld über Arbeitserlaubnis, KJHG, Krankenversicherung, Leistungen für Behinderte bis zu Wohngeld, Schulpflicht, usw.), eine Erläuterung der infragekommenden Rechtsmittel sowie eine Materialienund Dokumentesammlung zur Umsetzung des AsylbLG vor Ort und zum Widerstand gegen das AsylbLG.

Zum Buch ist für 10.DM eine CD erhältlich.

Die CD enthält u.a.:

• Antragsvordrucke für die Beratungspraxis für alle Leistungen nach AsylbLG und BSHG (vom Antrag auf laufende Leistungen über Leistungen bei Schwangerschaft, Schulbedarf, Leistungen für Kranke und Behinderte, in Abschiebehaft usw. bis zu Mustern für Rechtsmittel), • eine ausführliche Rechtsprechungsübersicht mit über 500 Entscheidungen aus den Jahren 1994 bis 2000 zum AsylbLG, zu § 120 BSHG und zu weiteren Sozialleistungen für Flüchtlinge,

• die verfassungrechtlichen Gutachten zur Ausgrenzung von Asylsuchenden und Geduldeten aus der Sozialhilfe von Zuleeg (für den UNHCR 1988), Sieveking (für die Diakonie/Caritas 1995) und Röseler/Schulte (für die BAGFW 1998),

• zahlreiche Dokumente zur Umsetzung des AsylbLG vor Ort, zum Widerstand gegen das AsylbLG, zu Flüchtlingsunterkünften und Firmenprofiten, zur Situation kranker und behinderter Flüchtlinge, u.a,

• aktuelle Dokumente zu weiteren sozialen Leistungen und Rechten, zum Ausländerund Asylrecht, zum Staatsangehörigkeitsrecht, zur Debatte um das Arbeitserlaubnisrecht, zur aktuellen Situation im Kosovo und der BRJ, Gesetzestexte, usw.

 

INHALTSVERZEICHNISSE ( Buch und CD:)

 

INHALTSVERZEICHNIS BUCH

(die Seitenzahlen sind dem Manuskript entnommen, entsprechen nicht Satz und

Umbruch des geduckten Buches)

 

Vorwort 9

Vorbemerkungen 10

Die Ursachen der Sozialhilfebedürftigkeit von Flüchtlingen 10

Verfassungsrechtliche Bedenken gegen das AsylbLG 11

 

Die Entstehungsgeschichte des Asylbewerberleistungsgesetzes 14

Leistungen an Migranten und Flüchtlinge im BSHG 14

Das Asylbewerberleistungsgesetz 16

Die erste Novellierung des AsylbLG 18

Die zweite Novellierung des AsylbLG 22

 

§ 1 AsylbLG - Leistungsberechtigte 34

Übersicht: Leistungsberechtigte und Leistungsinhalte nach AsylbLG 35

1.1 Leistungsberechtigte nach § 120 BSHG 36

1.2 Leistungsberechtigte nach § 1 Abs. 1 AsylbLG 38

1.3 Kriegsflüchtlinge mit Aufenthaltsbefugnis - § 1 Abs. 1 Nr. 3 40

1.3.1 Ausländer mit einer Aufenthaltsbefugnis aufgrund einer Einzelfallentscheidung 41

1.3.2 Ausländer im Besitz einer Aufenthaltsbefugnisse nach § 32 AuslG

aus anderen Gründen als wegen des Krieges 41

1.3.3 Ausländer im Besitz einer Aufenthaltsbefugnis nach § 32 oder 32a

AuslG wegen des Krieges in ihrem Heimatland 43

1.3.4 Rechtsprechung zur Leistungsberechtigung bei Aufenthaltsbefugnis 44

1.4 Familienangehörige - § 1 Abs. 1 Nr. 6 44

1.5 Ausländer mit Aufenthaltsgenehmigung für weniger als 6 Monate - §

1 Abs. 2 45

1.6 Ende der Leistungsberechtigung - § 1 Abs. 3 46

1.7 Alleinstehende Minderjährige 47

 

§ 1a AsylbLG - Anspruchseinschränkung 49

1a.1 Prüfschema 49

1a.2 Die Beweislast liegt beim Sozialamt 53

1a.3 Leistungseinschränkungen für Familienangehörige? 54

1a.4 Der Tatbestand des § 1a Nr. 1 AsylbLG - die "Um-zu-Regelung" 55

1a.5 Der Tatbestand des § 1a Nr. 2 AsylbLG - selbst zu vertretendes Abschiebungshindernis 59

1a.6 Die Rechtsfolge - ist eine Leistungseinschränkung zulässig, wenn

ein Tatbestand nach § 1a vorliegt? 64

1a.7 Die Rechtsfolge - welche Leistungen dürfen eingeschränkt werden? 68

1a.8 Die Rechtsfolge - der Umfang der medizinischen Versorgung nach § 1a 74

1a.9 Rechtsschutz 75

1a.10 Beispiele zu § 1a AsylbLG (Herkunftsländer) 76

1a.11 Kriminalisieren, Aushungern, obdachlos Aussetzen, Entzug

medizinischer Versorgung - das "Berliner Landrecht" 82

 

§ 2 AsylbLG - Leistungen entsprechend BSHG 84

2.1 Der Inhalt der Leistungen nach § 2 AsylbLG und nach BSHG 85

2.2 Die medizinische Versorgung nach § 2 AsylbLG 86

2.3 Leistungen nach § 2 erst ab 1.6.2000 möglich 87

2.4 Berechnung der Dreijahresfrist 88

2.5 persönliche Voraussetzungen für den Anspruch auf Leistungen analog BSHG 88

2.6 Voraussetzungen einer Sachleistungsgewährung in

Gemeinschaftsunterkünften - § 2 Abs. 2 91

2.7 Der Barbetrag bei Sachleistungsversorgung in

Gemeinschaftunterkünften (§ 21 Abs. 3 BSHG analog) 92

2.8 Leistungsberechtigung in Familien - § 2 Abs 3 94

2.9 Die Gesetzesbegründung zu § 2 AsylbLG 94

2.10 Rechtssystematische und verfassungsrechtliche Bedenken gegen die

Neufassung von § 2 AsylbLG 96

2.11 Rechtsprechung zu Art, Form und Maß der Leistungen nach § 2 AsylbLG 99

 

Vorbemerkung zu §§ 3 - 7 AsylbLG: Voraussetzungen für den Anspruch auf

Leistungen nach dem AsylbLG, Unterschiede zum BSHG 101

§ 3 AsylbLG - Grundleistungen 104

3.1 Der notwendige Bedarf nach AsylbLG 105

3.2 Zusätzlich: das Taschengeld 105

3.3 Der Inhalt der Grundleistungen 106

3.3.1 Die Grundleistungsbeträge nach § 3 Abs. 2 AsylbLG 106

3.3.2 Ernährung 108

3.3.3 Kleidung 109

3.3.4 Gesundheits- und Körperpflege 110

3.3.5 Verbrauchsgüter des Haushalts: elektrische Energie, Putz- und Waschmittel 111

3.3.6 Energiekostenabzug im Wohnheim 111

3.4 Zusätzlich: Unterkunft, Heizung und Hausrat 115

3.4.1 Möbel und Hausrat 116

3.4.2 Heizkosten 116

3.5 Die Form der Leistungen für Ernährung, Hygiene und Kleidung 117

3.5.1 Der Ermessensspielraum für Geldleistungen, Wertgutscheine oder Sachleistungen 117

3.5.2 Sachleistungen - zwingend nur für Asylbewerber in den ersten

drei Monaten 120

3.5.3 Der Wert der Leistungen bei Wertgutscheinen, unbaren

Abrechnungssyteme und Sonderläden 121

3.5.4 Anforderungen an Wertgutscheine und an Kundenkontensysteme 121

3.5.5 VG Berlin zu überhöhtem Preisniveau in Sonderläden 122

3.5.6 Leistungen nach AsylbLG gegenüber der Sozialhilfe um 50 % gekürzt 123

3.6 Sammellager oder Mietkostenübernahme - die Form der Leistungen für

die Unterkunft 124

3.6.1 Sammellager oder Mietwohnung 125

3.6.2 Ausländer- und asylrechtliche Vorschriften zur Form der Unterkunft 127

3.7 Grundleistungen und Taschengeld in Abschiebungshaft 128

3.8 Jährliche Anpassung der Grundleistungsbeträge 129

 

§§ 4 und 6 AsylbLG - medizinische Versorgung 131

4.1 Anspruch auf Behandlung akuter und schmerzhafter Erkrankungen 132

4.2 Anspruch auf Heil- und Hilfsmittel sowie Fahrtkosten nach § 4 AsylbLG 134

4.3 medizinische Leistungen bei Schwangerschaft und Geburt 135

4.4. Anspruch auf medizinisch gebotene Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen 136

4.5 Anspruch auf Behandlung chronischer Erkrankungen 137

4.6 Anspruch auf Zahnbehandlung 138

4.7 Ermessen und verfassungskonforme Auslegung 138

4.8 freie Arztwahl; Empfehlungen der Bundesärztekammer 138

4.9 Andere Kommentierungen zu §§ 4 und 6 139

4.10 Rechtsprechung zu § 4 140

 

§ 5 AsylbLG - Arbeitsgelegenheiten 141

5.1 Arbeitsgelegenheiten - Zwangsarbeit 142

5.2 Anspruchsverlust bei Verweigerung von Arbeitsgelegenheiten 145

5.3 Anspruch auf eine Arbeitsgelegenheit? 148

 

§ 6 AsylbLG - sonstige Leistungen 149

6.1 Beispiele für sonstige Leistungen in nicht ausdrücklich in § 6

AsylbLG genannten Fällen 150

6.2 Beispiele für zum Lebensunterhalt unerlässliche Leistungen 151

6.3 Beispiele für zur Sicherung der Gesundheit unerlässliche Leistungen: 151

6.4 Beispiele für Leistungen zur Deckung des notwendigen Bedarfs von Kindern 152

6.5 Beispiele für Leistungen zur Erfüllung einer

verwaltungsrechtlichen Mitwirkungspflicht 153

6.6 Rechtsprechung zu § 6 154

 

§ 7 AsylbLG - Einkommen und Vermögen 156

7.1 Anrechnung vom Einkommen und Vermögen 157

7.2 Miete ans Sozialamt für eine zugewiesene Asylbewerberunterkunft? 162

7.3 Freibeträge vom Arbeitseinkommen 163

7.4 Aufgezwungene Sachleistungen für Erwerbstätige? 164

7.5 Überleitung von Ansprüchen entsprechend § 90 BSHG; Unterhaltspflichten 166

7.6 Mitwirkungspflichten; Auskunftspflichten 168

7.7 Leistungsverweigerung wegen angeblich ungeklärter Identität? 169

7.8 Auskunftspflicht Unterhaltspflichtiger entsprechend § 99 SGB X 171

7.9 Anmerkung zum Verwaltungsverfahren: Widersinnige Ausgrenzung aus

SGB und BSHG 172

 

§ 7a Sicherheitsleistung 173

 

§ 8 AsylbLG Leistungen bei Vorliegen einer Verpflichtungserklärung 175

8.1 Ausschluss des Anspruchs bei Vorliegen einer Verpflichtungserklärung? 175

8.2 Leistungen an Verpflichtete 177

 

§ 8a Meldepflicht 178

 

§ 9 Verhältnis zu anderen Vorschriften 179

9.1 Keine Leistungen nach BSHG unmittelbar 179

9.2 Leistungen anderer, insbesondere Unterhaltspflichtiger; Erstattungsansprüche 180

9.3 Aufhebung rechtswidriger Verwaltungsakte - §§ 44 und 45 SGB X 180

9.4 entsprechende Anwendung des § 117 BSHG 182

 

§ 10 Bestimmungen durch Landesregierungen 184

§ 10a Örtliche Zuständigkeit 187

§ 10b Kostenerstattung zwischen den Leistungsträgern 193

 

§ 11 Ergänzende Bestimmungen 196

11.1 Rückkehr- und Weiterwanderungsberatung 196

11.2 Unabweisbare Hilfe außerhalb des Zuweisungsortes 197

11.3 Datenübermittlung 198

11.4 Weitere Vorschriften zur Datenübermittlung 199

 

§ 12 Asylbewerberleistungsstatistik 202

§ 13 Bußgeldvorschrift 206

 

14 Die Umsetzung des AsylbLG in den Ländern 207

14.1 Eckpunkte für eine humane Umsetzung des AsylbLG 207

14.2 Die praktische Umsetzung des AsylbLG in den Bundesländern 209

 

15 Leistungen nach § 120 BSHG 223

15.1 Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt, Krankenhilfe, Hilfe für

werdende Mütter und Hilfe zur Pflege - § 120 Abs. 1 BSHG 224

15.2 Keine Sozialhilfe für Leistungsberechtigte nach AsylbLG - § 120

Abs. 2 BSHG 228

15.3 Die "Um-Zu-Regelung" - § 120 Abs. 3 BSHG 228

15.3.1 Kein Anspruch für Ausländer, die eingereist sind, um

Sozialhilfe zu erhalten 228

15.3.2 Die "um-zu" Regelung für die Krankenhilfe 231

15.4 Rückkehrberatung - § 120 Abs. 4 BSHG 233

15.5 Örtliche Beschränkung des Sozialhilfeanspruchs - § 120 Abs. 5 BSHG 233

15.6 Sozialhilfe und Ausweisung / Nichtverlängerung der Aufenthaltsgenehmigung 242

 

16 Weitere Sozialleistungen und soziale Rechte 246

16.1 Arbeitsgenehmigung - SGB III und ArGV 246

16.2 Leistungen des Arbeitsamtes - SGB III 251

16.3 Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG 255

16.4 Nachteilsausgleich für Schwerbehinderte - SchwbG 255

16.5 Krankenversicherung - SGB V 256

16.6 Pflegeversicherung - SGB XI 259

16.7 Rentenversicherung - SGB VI 259

16.8 Unfallversicherung - SGB VII 261

16.9 Opferentschädigungsgesetz - OEG 261

16.10 Gesetz zur Hilfe für Frauen bei Schwangerschaftsabbrüchen in

besonderen Fällen 262

16.11 Kindergeld - EStG, BKGG 263

16.12 Erziehungsgeld - BErzGG 266

16.13 Unterhaltsvorschußgesetz 268

16.14 Kinder- und Jugendhilfegesetz - SGB VIII 269

16.15 Wohngeldgesetz - WoGG 275

16.16 Wohnberechtigungsschein - WoBindG 277

16.17 Schulpflicht 278

16.18 Stiftung Mutter und Kind 280

16.19 Deutschkurse für Asylbewerber und für geduldete Ausländer 281

16.20 Berufsausbildung und Studium; Garantiefonds 282

16.21 Selbständige Erwerbstätigkeit 283

16.22 GEZ-Befreiung und Telefongebührenermäßigung 284

16.23 Abwehr von Geldforderungen - Geldstrafen sowie Pfändungsschutz 285

 

17 Antragstellung und Rechtsdurchsetzung 287

17.1 Wichtige Bestimmungen für das Verwaltungsverfahren 287

17.2 Rechtsdurchsetzung für andere Sozialleistungen 288

17.3 Der Antrag 288

17.4 Der Bescheid des Sozialamtes 291

17.5 Der Widerspruch 291

17.6 Der Eilantrag beim Verwaltungsgericht 293

17.7 Die Klage beim Verwaltungsgericht 296

17.8 Der Antrag auf Zulassung der Beschwerde bzw. Berufung beim Oberverwaltungsgericht 297

17.9 Bevollmächtigte und Beistände 300

17.10 Die Kosten des Widerspruchs- und Gerichtsverfahrens 300

17.11 Akteneinsicht, Kopien aus der Leistungsakte 302

17.12 weitere Möglichkeiten 302

 

18 Muster, Tabellen und Übersichten 304

Muster: Antrag auf Leistungen nach AsylbLG / BSHG 304

Tabelle Grundleistungen nach § 3 AsylbLG 306

Tabelle Sozialhilferegelsätze ab 1.7.1999 307

Berechnungsschema laufende Leistungen nach AsylbLG 309

Berechnungsschema laufende Hilfe zum Lebensunterhalt nach BSHG 311

Berechnungsschema Arbeitseinkommen und Leistungen nach AsylbLG 313

Berechnungsschema Arbeitseinkommen und Leistungen nach BSHG 315

Übersicht über die Aufenthaltstitel nach AuslG und AsylVfG 317

 

19 Dokumentationsteil 319

20 Literatur und Materialien 369

21 Abkürzungsverzeichnis 379

22 Adressen von Organisationen und Flüchtlingsräten;

Selbstdarstellung PRO ASYL 381

*************

 

 

INHALTSVERZEICHNIS CD

Die CD-ROM enthält ca. 450 Dokumente. Die Dokumente sind entweder im Format WORD 95 (xxxxxxxxxxxx.doc) oder als Dokumente für den Adobe Acrobat Reader (xxxxxxxxxxxx.pdf) abgespeichert. Die CD-ROM läuft auf Windows und MAC und kann zum Preis von DM 10.- auch nachträglich bezogen werden.

Soweit nicht anders angegeben, © für alle Dateien Georg Classen 2000.

 

 

1 Rechtsprechung

Urteile:

Über 500 Entscheidungen der Verwaltungs- und Sozialgerichte zum AsylbLG,

zu § 120 BSHG, zu weiteren Sozialleistungen (Kinder- und Erziehungsgeld,

Arbeitserlaubnis, Sprachförderung, BAföG, SchwbG, Jugendhilfe, etc.) für

Flüchtlinge ohne und mit gesichertem Aufenthalt sowie zu angrenzenden

Rechtsgebieten (§§ 53, 54, 55 AuslG, § 84 AuslG, §§ 50, 51, 53 AsylVfG,

Anspruch auf Anmeldung nach Melderecht, etc.).

• Urteile1 (64 Seiten) enthält von Januar 1994 bis Juni 1997 erfasste

Entscheidungen,

• Urteile2 (91 Seiten) enthält von Juli 1997 bis März 2000 erfasste

Entscheidungen,

• Paragraf 120 Abs 5 enthält Entscheidungen und eine Stellungnahme zu §

120 Abs. 5 BSHG.

 

 

2 Arbeitshilfen zum AsylbLG und zum BSHG

Musteranträge:

14 Antragsvordrucke (Antrag auf laufende Leistungen, Krankenhilfe,

Kleidung, Leistungen bei Schwangerschaft, Babyausstattung, Schulbedarf,

Möbel und Hausrat, Leistungen in Abschiebehaft, etc.), gleichermaßen

verwendbar als Anträge auf Leistungen nach AsylbLG und nach BSHG.

Außerdem Antrag auf Arbeitsvermittlung, Antrag auf

Familienkrankenversicherung, auf Rezeptgebührenbefreiung sowie Formular

Untermietvertrag.

Rechtsmittel:

Hinweise und Formulierungshilfen zur rechtlichen Durchsetzung der

Ansprüche auf Leistungen nach AsylbLG und BSHG.

Tabellen und Übersichten:

Eine stichwortartige Übersicht über die Entwicklung des AsylbLG

1993-97-98. Tabellen und Berechungsschemen zu Grundleistungen und

Regelsätzen nach BSHG und AsylbLG und zur Anrechnung von

Arbeitseinkommen.

Folien:

Kopiervorlagen für Folien zum AsylbLG, zum BSHG u.a. zu

Fortbildungszwecken

 

 

3 Dokumente zum AsylbLG

AsylbLG Praxis Berlin; AsylbLG Praxis Bundesländer, Lagerhaltung +

Profite sowie Kranke + Behinderte:

Berichte, Dokumente und Stellungnahmen zur diskriminierenden,

bevormundenden und entmündigenden Umsetzung des AsylbLG vor Ort und zur

Verweigerung auch lebensnotwendiger Leistungen. Dokumente zur

Verweigerung medizinischer Versorgung und zur Situation kranker und

behinderter Flüchtlinge enthält der Ordner Kranke + Behinderte.

Dokumente zur brutalen Umsetzung des Paragraf 1a AsylbLG (obdachlos

Aussetzen und Aushungern) durch die Berliner Sozialverwaltung enthält

der Ordner AsylbLG Praxis Berlin.

AsylbLG Novelle 1, AsylbLG Novelle 2 und AsylbLG Novelle 3:

Berichte, Dokumente und Stellungnahmen zur 1995 zunächst als

"Ausländer-leistungs-gesetz" geplanten, 1997 als 1. AsylbLG-Novelle in

Kraft getretenen ersten Verschärfung des AsylbLG, zur weiteren

Verschärfung durch die 2. AsylbLG-Novelle von 1998 sowie zur hessischen

Bundesratsinitiative von Ende 1999 zur Streichung des § 2 AsylbLG.

AsylbLG Beträgeanpassung:

Dokumente zur vom zuständigen Bundesministerium sei 1.11.1993 immer

wieder rechtswidrig "vergessenen" jährlichen Erhöhung der

Grundleistungen nach § 3 AsylbLG.

Drucksachen + Debatten Bundestag:

Bundestagsdrucksachen mit Begründungen der ersten und zweiten

AsylbLG-Novelle. Bundestagsdebatten zu beiden Novellen.

BAGFW:

Stellungnahme von 1991 zum Verweis von Sozialhilfeberechtigten und

Flüchtlingen auf Kleiderkammern der Wohlfahrtsverbände, Stellungnahme

von 1995 zur praktischen Umsetzung des AsylbLG und den Auswirkungen auf

die betroffenen Flüchtlinge.

AsylbLG UN-Kritik:

Das UN-Komitee für wirtschaftlich, soziale und kulturelle Rechte hat im

November 1998 die deutsche Bundesregierung offiziell kritisiert, weil

die soziale Ausgrenzung von Flüchtlingen gegen den Internationalen Pakt

über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte verstößt, dem die

BRD zugleich mit ihrem beitritt zur UN 1973 beigetreten ist. Grundlage

der UN-Kritik waren ein von FIAN (Food First Informations- und

Aktions-Netzwerk) vorgelegter, gemeinsam mit der SAGA (Südbadisches

Aktionsbündnis gegen Abschiebungen) Freiburg erstellter

"Parallelbericht" zur Lebenssituation der Asylsuchenden und geduldeter

Flüchtlinge in Deutschland.

Der Ordner enthält die betreffenden Dokumente, die die Kritik von SAGA

und FIAN am AsylbLG zum Teil auch in einer englischen Fassung erläutern.

AsylbLG Gutachten Verfassung:

Enthält folgende verfassungsrechtliche Gutachten:

• das 1998 im Auftrag der BAGFW erstellte Gutachten Röseler/Schulte zur

2. AsylbLG-Novelle, sowie eine Kurzfassung des Gutachtens,

• das Gutachten Sieveking von Dezember 1995 zur 1. AsylbLG-Novelle,

sowie eine aktualisierte Kurzfassung des Gutachtens aus 1996,

• das Gutachten Zuleeg von Juli 1988 zur geplanten Ausgrenzung von

Asylbewerbern aus dem BSHG mitsamt Dokumenten zur damaligen politischen Debatte.

 

 

4 Weitere soziale Leistungen und Rechte

Arbeitsgenehmigung:

Berichte zur aktuellen Debatte um das Arbeitsverbot, FDP-Antrag auf

Aufhebung des Arbeitsverbot s und Bundestagsdebatte vom Okt. 1999 dazu

(lesenswert!), Härtefallerlass für traumatisierte Bosnier, u.a.

Kindergeld, KJHG, Schulpflicht sowie Stiftung Mutter + Kind:

Dokumente zur diskriminierenden Behandlung von Schwangeren, Kindern und

Jugendlichen, sowie Dokumente, aus denen sich ggf. Ansprüche einer

Gleichbehandlung mit Inländern ableiten lassen. Enthalten sind auch das

Gesetz zur Gründung einer Stiftung Mutter und Kind, die

UN-Kinderrechtskonvention und das Haager Minderjährigenschutzabkommen.

Datenschutz, Asylcard:

Dokumente zum Schutz der Sozialdaten von Flüchtlingen; Dokumente zu

Asylcard und datenschutzrechtliche Bedenken; Dokumente zur Chipkarte in Berlin.

 

 

5 Asyl- und Ausländerrecht

AsylVfG, AuslG:

Eine Übersicht über Aufenthaltstitel nach AuslG/AsylVfG. Außerdem

Dokumente zur Altfallregelung vom Nov. 1999, zur Anhörung zu

nichtstaatlicher Verfolgung im Nov. 1999, zu den SPD-Asylbeschlüssen vom

Dezember 1999 und zur Kampagne für das Bleiberecht der

DDR-Vertragsarbeiter 1993/94.

Kosovo, BR Jugoslawien:

Dokumente aus Ende 1999 zur Situation serbischer Deserteure, zu

Abschiebungen in die BRJ sowie zur Situation von ethnischen Minderheiten

im Kosovo.

weitere Länderinfos:

Dokumente zu Algerien, Sierra Leone, Angola und zur Türkei.

 

 

6 Sonstiges

Gesetzestexte:

AsylbLG; BSHG und Verordnungen; SGB I, III, IV, V, VII, VIII, X, XI;

SchwbG; UN-KRK; Haager MSA; GG; Melderechtsrahmengesetz; Gesetz Stiftung

Mutter+Kind; u.a.

Rot Grün Bund:

Dokumente zur Flüchtlingspolitik der Rot-Grünen Koalition.

Adressen:

Flüchtlingsräte aller Bundesländer, bundesweite Verbände und

Organisationen, Verwaltungsgerichte, Dienststellen des Bundesamtes, NGOs

for refugees in Europe, Rechtsanwälte (Rechtsberater der

Wohlfahrtsverbände), psychosoziale Zentren, Ärztekammern, Berliner Flüchtlingsberatungsstellen.

Literatur:

Eine noch ausführlichere Literaturliste zum AsylbLG (Stand 1/98) als die

im Buch abgedruckte, sowie Literaturtips für Beratungsstellen.

 

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