Faktencheck: Seehofers Mär vom „massenhaften Asylmissbrauch“

26.06.15

Während in Freital die Progromstimmung der 90er Jahre zurückgehrt und Gewalt gegen Flüchtlinge zunimmt, heizt CSU-Chef Seehofer die Debatte an. Angesichts eines „massenhaften Asylmissbrauchs“ fordert er schnelle Abschiebungen statt Verständnis. Das ist nicht nur politisch fatal, auch die Zahlen... mehr >>

EU-Gipfel: 40.000 Flüchtlinge sollen umgesiedelt werden

26.06.15

Alleine im ersten Halbjahr 2015 kamen 102.000 Bootsflüchtlinge nach Italien und Griechenland. Die humanitäre Not wächst: Tausende bleiben ohne Versorgung und sind obdachlos. Die EU-Staaten wollen nun innerhalb von zwei Jahren 40.000 umsiedeln. Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Den Preis zahlen die... mehr >>

EU bringt Kriegsschiffe, Hubschrauber, U-Boote und Drohnen für den „Kampf gegen Schlepper“ in Position

25.06.15

1000 EU-Soldaten, 6 Millionen Euro pro Monat: Die EU hat die erste Phase ihres Militäreinsatzes im Mittelmeer gestartet. Nun wurden Details bekannt. Die Gefahr einer Eskalation wächst: Aus Libyen wird bereits mit Luftschlägen gegen EU-Schiffe gedroht. mehr >>

Protest erlaubt? BGH entscheidet zu Demos vor Abschiebungshaft

25.06.15

Darf vor der Abschiebungshaft am Berliner Flughafen protestiert werden? Darüber entscheidet am 26.06.2015 der Bundesgerichtshof. Das Verfahren hat eine grundsätzliche Bedeutung. Die Frage: Was ist ein öffentlicher Raum und gehören Betriebsgelände dazu? PRO ASYL hofft auf einen positiven Ausgang für... mehr >>

Skandalöse Praxis beendet: Asylanträge werden wieder geprüft

24.06.15

Auf dem Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz erklärte am Dienstag die Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, Frau Dr. Emily Haber, dass die tags zuvor kritisierte sogenannte „Zweitantragspraxis“ umgehend beendet werde. Damit wird endlich die skandalöse Praxis der Schutzverweigerung für... mehr >>

Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung Eisenberg in Thüringen. Foto: alle-bleiben.info

Integration für die einen, Massenabfertigung für die anderen

23.06.15

Bei einem Spitzentreffen im Kanzleramt am 18. Juni 2015 haben Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder einen Maßnahmenkatalog zur Flüchtlingspolitik verabschiedet. Zentral ist dabei die geplante Unterscheidung in Flüchtlinge erster und zweiter Klasse. mehr >>

Streitkräfte der “European Union Naval Force Somalia” nähern sich einem Boot am Horn von Afrika. Die Antipiraterie-Mission ist das Vorbild der EU-Militäraktion „EUNAVFOR Med“, die sich gegen Schleuser richtet – in der Konsequenz aber auch gegen Flüchtlinge. Foto: flickr / European Union Naval Force Somalia Operation Atalanta

Krieg gegen Schlepper: Militäreinsatz ist völkerrechtswidrig

22.06.15

Heute beschlossen die EU-Außenminister die EU-Militäraktion EUNAVFOR Med gegen Schleusernetzwerke - einen Militäreinsatz, der völkerrechtswidrig ist, Menschenleben von Flüchtlingen und Zivilisten gefährdet und sich letztlich nicht nur gegen Schleuser, sondern gegen Flüchtlinge wendet. Nun startet... mehr >>

Wie viele Tote noch? – Seenotrettung jetzt!

Im Jahr 2015 starben im Mittelmer bereits rund 1.800 Menschen auf der Flucht nach Europa. Schon nach der Katastrophe vor Lampedusa im Oktober 2013 zeigten sich europäische Politikerinnen und Politiker betroffen und versprachen eine Wende in der EU-Flüchtlingspolitik. Bis heute ist dies nicht geschehen. Derzeit sterben so viele Flüchtlinge im Mittelmeer wie nie zuvor.

Wir fordern: Es muss dringend eine europäische Seenotrettung aufgebaut werden, legale gefahrenfreie Wege für Flüchtlinge müssen geöffnet werden.

Bitte unterstützt unsere E-Mail-Aktion an den Präsidenten des Europaparlaments Martin Schulz! >>>

Wir treten ein! Für Flüchtlingsschutz. Gegen Dublin III.

Das Dublin-System sorgt dafür, dass Flüchtlinge in Europa wie Stückgut hin- und hergeschoben werden, immer wieder in Haft oder obdachlos auf der Straße landen. Doch dagegen regt sich immer mehr Widerstand. Wir treten ein: Gegen Dublin III – für Flüchtlingsschutz!

Unterstützen auch Sie den Appell "Wir treten ein!" auf www.wir-treten-ein.de >>>

Ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge

Bundesweit engagieren sich Tausende Menschen für Flüchtlinge und es werden immer mehr. Auch Sie wollen Flüchtlinge unterstützen? Das ist großartig. Wir haben Ihnen hier dazu Informationen, Tipps, Kontakte und weiterführende Materialhinweise zusammengestellt.

Flüchtlingsunterbringung in Deutschland

Wie Flüchtlinge in Deutschland untergebracht werden, unterscheidet sich von Ort zu Ort: Mancherorts kommen Asylsuchende in Wohnungen unter. Anderswo werden sie schäbig in riesige Gemeinschaftsunterkünften gepfercht.

PRO ASYL zeigt mit einer Studie zur Unterbringung von Flüchtlingen die Regelungen und Praxis der Bundesländer auf, wendet sich mit dem Positionspapier "Menschenwürdig handeln, langfristig planen" an die politisch Verantwortlichen und bietet eine Handreichung zum Thema "Flüchtlinge privat aufnehmen" an, da immer mehr Menschen bei uns nachfragen, wie sie privat helfen können.

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Flucht ist kein Verbrechen!

Machen Sie mit: Appellieren Sie mit uns an die Regierungsparteien, die geplanten Inhaftierungsmöglichkeiten für Asylsuchende aus dem „Gesetz zur Neubestimmung des Beiberechts und der Aufenthaltsbeendigung“ zu streichen.

Broschüre: "Refugees in distress at sea"

Handeln und helfen: Hinweise für Skipper und Crews zum Umgang mit Flüchtlingen in Seenot. Diese Broschüre in englischer Sprache richtet sich an Schiffsbesatzungen und gibt einen Überblick über die Vorschriften der völkerrechtlichen Verpflichtung zur Seenotrettung. Außerdem enthält sie konkrete Handlungshilfen in Notsituationen und internationale Notrufnummern.

Download (PDF)>>>

Broschüre "Flucht braucht Wege"


Mit Blick auf die Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa im Oktober 2013 betrachtet diese Broschüre die aktuelle EU-Flüchtlingspolitik und zeigt alternative Optionen für eine menschenrechtskonformere Asylpolitik in Europa auf.

Download (PDF)>>>      Bestellen >>>

Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht"


Warum fliehen Menschen? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Welche Wege müssen sie beschreiten, welche Hindernisse überwinden? Wo und unter welchen Umständen finden sie Schutz? 
Darüber informiert die Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht".

Informationsausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ >>>

Syrien-Aufnahmeprogramme

Die Aufnahmeprogramme des Bundes für insgesamt 20.000 syrische Flüchtlinge sind weitgehend abgeschlossen. Ein neues Programm ist bislang - auch für irakische Flüchtlinge - nicht auf den Weg gebracht.

In Deutschland lebende Menschen mit syrischem Hintergrund haben allerdings über die noch laufenden Länderprogramme ggf. noch eine geringe Chance, Angehörige, ggf. auch Bekannte aus der syrischen Krisenregion nach Deutschland in Sicherheit zu bringen. Weitere Informationen finden Sie hier.