Keine Abschiebungen ins Elend!
PRO ASYL-Protestaktion gegen die Abschiebungen von Roma und anderen Minderheiten in den Kosovo
Im April 2010 wurde das Rückübernahmeabkommen zwischen Deutschland und dem Kosovo unterzeichnet. Minderheiten wie Roma und Ashkali droht die Abschiebung in Elend und Unsicherheit. Bis zu 2.500 Menschen pro Jahr sollen nach dem Willen der Innenminister zurückgeschickt werden. Im Kosovo erwartet die Abgeschobenen buchstäblich ein Leben am Rande der Müllkippe. Diskriminierung und Ablehnung schlägt ihnen entgegen. Der Zugang zu Arbeit, Bildung, sozialen Einrichtungen und gesundheitlicher Versorgung bleibt ihnen weitgehend versperrt. Ihre in Deutschland geborenen Kinder können sich weder auf albanisch noch serbisch verständigen und finden dort keine Lebensperspektive. Weitere Informationen >>
Gemeinsam mit etwa 4.000 Unterstützerinnen und Unterstützern protestierte PRO ASYL mit E-Mails an die Verantwortlichen gegen Abschiebungen in den Kosovo. Zahlreiche Menschen hielten ihren Protest mit Fotos fest, die ebenfalls an die Innenminister der Bundesländer geschickt wurden. Eine Auswahl ist hier zu sehen:
Weitere Informationen
Der Posterflyer "Keine Abschiebungen ins Elend!" kann hier heruntergeladen werden >>
Zahlreiche prominente Unterzeichner haben sich in einem Osterappell >> gegen die Abschiebungen von Roma gewandt.
Hintergrundinformationen zur "Aktion 302 - Rettet Eure Nachbarn" finden Sie hier >>
PRO ASYL hat bereits im vergangenen Jahr die Broschüre "Zur Lebenssituation von aus Deutschland abgeschobenen Roma, Ashkali und Angehörigen der Ägypter-Minderheit im Kosovo" veröffentlicht. Einige Fotos daraus sind hier zu sehen >>
Aufruf: Keine Abschiebungen von Roma-Flüchtlingen >>
„Angeordnete Freiwilligkeit“ – Studie zur Unterstützung von Rückkehrern in das Kosovo >>
Alle Druckerzeugnisse können im Shop bestellt werden.




























