PRO ASYL-Bericht zur Lage von abgeschobenen Minderheiten im Kosovo
Abgeschobene Roma und Angehörige anderer Minderheiten haben im Kosovo kaum eine Chance, eine menschenwürdige Existenz zu begründen. Ihnen steht ein Leben am Rande des physischen Existenzminimums bevor. Ihre Menschenrechte auf körperliche Unversehrtheit, auf Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung bleiben auf der Strecke. Zudem können sie sich keineswegs sicher fühlen, wie gewalttätige Übergriffe im Sommer dieses Jahres belegen. In einem aktuellen Recherchebericht hat PRO ASYL die Lebenssituation von aus Deutschland abgeschobenen Roma, Ashkali und Angehörigen der Ägypter-Minderheit im Kosovo dargestellt und die neue Bundesregierung aufgefordert, die begonnenen Abschiebungen zu stoppen.
Bericht zur Lage von aus Deutschland abgeschobenen Minderheiten im Kosovo >>
„Angeordnete Freiwilligkeit“ – Studie zur Unterstützung von Rückkehrern in das Kosovo >>
News
"Out of System“ – neuer Bericht zur Situation von Flüchtlingen in Malta
Der kleine Inselstaat ist für Flüchtlinge eine Sackgasse. Ihnen drohen Haft und Obdachlosigkeit. Dies dokumentiert ein neuer Bericht von PRO ASYL und dem Verein... [more]
Abschotten, Inhaftieren und Abschieben
In welche Richtung steuert die EU-Asylpolitik? Die Hintergrundpapiere zum morgen beginnenden Treffen der Justiz- und Innenminister der EU geben einen ersten Eindruck. [more]
Ein Monat länger in Haft, weil die Polizei keine Zeit hatte
Der Bundesgerichtshof hat entschieden: Eine Überlastung der Polizei darf kein Argument sein, um Abschiebungshäftlinge länger in Haft zu halten. [more]

