Sinnbild für die Festung Europas: Während Flüchtlinge verzweifelt versuchen, Melillas stacheldrahtbewehrten Grenzzaun zu überwinden, wird im Vordergrund  davon unbeeindruckt Golf gespielt. Foto: José Palazón

Brutale Push Backs in Melilla: Regierung will Völkerrechtsbruch per Gesetz legalisieren

31.10.14

Während der Staatsanwalt von Melilla eine strafrechtliche Untersuchung des brutalen Einsatzes der Guardia Civil vom 15. Oktober 2014 einleitet, drängt die spanische Regierung darauf, die Praxis der Zurückweisungen und Zurückschiebungen von Schutzsuchenden nach Marokko zu legalisieren. Die... mehr >>

Nach den Protesten ist vor den Protesten

30.10.14

Die besetzte Gerhardt-Hauptmann-Schule in Kreuzberg soll geräumt werden, 344 Flüchtlinge müssen Berlin verlassen. Doch während die Stadt ihren Wortbruch gegenüber den Protestierenden fortsetzt, nehmen diese einen neuen Anlauf: Mitte November findet die nächste Flüchtlingskonferenz in Berlin statt.  mehr >>

„Sichere Herkunftstaaten“: Deal auf Kosten der Roma-Flüchtlinge im Kabinett beschlossen

30.10.14

Der „Asylkompromiss“ zwischen der grünen Landesregierung Baden-Württembergs und der Bundesregierung wurde gestern im Kabinett als Gesetzentwurf beschlossen. Damit wird der Deal zwischen Ministerpräsident Kretschmann und der Bundesregierung, der Verbesserungen im Asylbereich auf dem Rücken von... mehr >>

Syrien-Konferenz: Scheckbuchpolitik statt Flüchtlingsaufnahme

29.10.14

In Berlin ist eine internationale Flüchtlingskonferenz zu Ende gegangen. Selten war der Hilfeschrei der Nachbarn Syriens so laut. Deutschland will nun mit 500 Millionen Euro helfen, andere Länder müssen folgen. Doch Geld allein reicht nicht. Die Aufnahme von Flüchtlingen ist dringend notwendig. mehr >>

"Willkommenskultur läuft gegen die Wand, wenn man gleichzeitig die Leute abschiebt"

24.10.14

Im Interview mit PRO ASYL spricht Hauke Wendler – Autor des preisgekrönten Dokumentarfilms „Wadim“ – über den neuen Film: „Willkommen auf Deutsch“, der am 28. Oktober seine Premiere beim Leipziger Dokumentarfilmfest hat. Der Film soll Flüchtlingsinitiativen dabei unterstützen, eine breite Debatte... mehr >>

Europäischer Menschenrechtsgerichtshof verurteilt Italien und Griechenland

22.10.14

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Italien für die illegale Zurückweisung von Flüchtlingen nach Griechenland verurteilt. Zugleich hat das Gericht bestätigt, dass Asylsuchende in Griechenland keinen Schutz finden. Das Urteil bezieht sich unter anderem auf einen Bericht von PRO ASYL.  mehr >>

Europas Schande: „Triton“ und „Mare Nostrum“ im Vergleich

17.10.14

Die Operation „Mare Nostrum“ hat in nur einem Jahr 130.000 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Nun ist Schluss damit. Ab November soll die Rettung im Mittelmeer durch die EU-Operation Triton erfolgen. Unsere Analyse der Frontex-Pläne zeigen: Auf die italienische Großtat folgt nun Europas Schande. mehr >>

Wie viele Tote noch? – Seenotrettung jetzt!

Am 3. Oktober 2013 sterben 366 Flüchtlinge, als ihr Boot vor Lampedusa sinkt. Europäische Politikerinnen und Politiker zeigten sich betroffen und versprachen eine Wende in der EU-Flüchtlingspolitik. Bis heute ist dies nicht passiert. Im Gegenteil:  Mehr als 3000 Menschen sind in diesem Jahr bereits gestorben sind.

Nun soll die Seenotrettung sogar zurückgefahren werden. Dies darf nicht geschehen! Eine europäische Seenotrettung muss aufgebaut werden, legale gefahrenfreie Wege für Flüchtlinge müssen geöffnet werden.

Bitte unterstützt unsere E-Mail-Aktion an den Präsidenten des Europaparlaments Martin Schulz! >>>

Syrien-Aufnahmeprogramme

 

In Deutschland lebende Menschen mit syrischem Hintergrund haben eine geringe Chance, Angehörige, ggf. auch Bekannte aus der syrischen Krisenregion zu sich nach Deutschland in Sicherheit zu bringen. Bund und Länder haben hierfür Möglichkeiten zur legalen Einreise von Syrien-Flüchtlinge geschaffen - allerdings nur für eine geringe Zahl und unter bürokratischen Umständen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

 

 

Neue Broschüre "Flucht braucht Wege"

Positionen für eine neue europäische Flüchtlingspolitik

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Willkommen auf Deutsch

Sie sind in einer Flüchtlingsiniative aktiv? Dann machen Sie mit. Zum Filmstart von "Willkommen auf Deutsch" wollen die Regisseure bundesweit Podiumsdiskussionen mit lokalen Flüchtlingsinitaitven veranstalten um Vorurteilen zu begegnen und ehrenamtliches Engagement zu fördern. Hier finden Sie Details dazu, wie Sie sich vor Ort beteiligen können. >>>