GemeinsamGegenRassismus, Grandhotel Cosmopolis, Pro Asyl, Flüchtlingsunterkunft, Bayern

Für alle geöffnet: Das Grandhotel Cosmopolis in Augsburg

19.04.14

Rechte Scharfmacher machen mobil gegen Flüchtlinge und Migrant_innen, "besorgte Bürger" protestieren gegen Unterkünfte für Asylsuchende. Aber vielerorts gibt es Menschen, die rassistische und rechtsextremistische Hetze bekämpfen und Flüchtlinge unterstützen. In Teil 6 unserer News-Serie über... mehr >>

Flüchtlinge willkommen heißen, Pro Asyl, Dresden

"Nirgendwo ist Integration leichter zu beginnen als beim Sport."

17.04.14

Rechte Scharfmacher machen mobil gegen Flüchtlinge und Migrant_innen, "besorgte Bürger" protestieren gegen Unterkünfte für Asylsuchende. Aber vielerorts gibt es Menschen, die rassistische und rechtsextremistische Hetze bekämpfen und Flüchtlinge unterstützen. Lesen Sie Teil 5 unserer News-Serie... mehr >>

Abschiebungshaft, EuGH, Frankfurt, Pro Asyl

Landgericht Kassel erklärt Frankfurter Abschiebungshaft für unzulässig

16.04.14

Das Landgericht Kassel hat den Vollzug von Abschiebungshaft in der Frankfurter JVA wegen Zweifeln an der Rechtmäßigkeit im Eilbeschluss ausgesetzt. PRO ASYL fordert die umgehende Entlassung aller Abschiebungsgefangenen aus der JVA Preungesheim. mehr >>

Notaufnahme für Kinder - nur mit den richtigen Dokumenten? Foto: flickr / blu-news.org

Flüchtlings-Baby stirbt – Mutter wurde offenbar vom Krankenhaus abgewiesen

16.04.14

Medienberichten zufolge ist in Hannover ein Flüchtlingsbaby gestorben, nachdem die Mutter offenbar vom Krankenhaus wegen fehlender Dokumente abgewiesen worden war. Ein weiterer erschütternder Fall, der zeigt, dass das Asylbewerberleistungsgesetz Flüchtlinge und Geduldete tödlichen Risiken aussetzt. mehr >>

Asylbewerberleistungsgesetz, Pro Asyl, medizinische Versorgung, unterlassene Hilfeleistung

Fall Leonardo: Mitarbeiter von Asylbewerberunterkunft zu Geldstrafen verurteilt

16.04.14

Im Dezember 2011 wäre der damals 15 Monate alte Leonardo Petrovic in der Erstaufnahmeeinrichtung Zirndorf wegen unterlassener Hilfeleistung fast gestorben. Eine klare Weisungslage für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen fehlt bis heute. mehr >>

In Zelten untergebracht: Syrische Flüchtlingskinder in Harmanli, Bulgarien im November 2013. Foto: UNHCR / D. Kashavelov

Flüchtlinge in Bulgarien: Zurückgewiesen, inhaftiert oder katastrophal untergebracht

15.04.14

Aktuelle Berichte von UNHCR und amnesty international zeigen: Die Situation für Schutzsuchende in Bulgarien ist katastrophal – nach wie vor. 2013 waren die Flüchtlingszahlen dort stark gestiegen. Aus Sicht von PRO ASYL müssen Dublin-Überstellungen nach Bulgarien dringend ausgesetzt werden. mehr >>

Pro Asyl, Frontex, Mittelmeer, Lampedusa, Flüchtlinge, EU

EU-Parlament stimmt über Regelungen für Frontex an den Seeaußengrenzen ab

15.04.14

Das Europäische Parlament wird am 16. April 2014 über die so genannte Seeaußengrenzenverordnung abstimmen. Mit der Verordnung werden Zurückweisungen von Flüchtlingen auf eine scheinbar legale Grundlage gestellt. mehr >>


PRO ASYL steht verfolgten Menschen zur Seite.

Zum Beispiel Souleymane Touré* aus der Elfenbeinküste.

Abidjan, März 2004: Nachdem es bereits in den Jahren zuvor immer wieder zu blutigen Konflikten gekommen war, bricht der Bürgerkrieg nun in Abidjan, der ehemaligen Hauptstadt der Elfenbeinküste, aus. Der 14-jährige Souleymane Touré* befindet sich mitten in der Gefahrenzone... mehr>>

Residenzpflicht

Die sogenannte "Residenzpflicht" sorgt dafür, dass Flüchtlinge eine bestimmte Region nur mit Sondergenehmigung verlassen dürfen. Unsere Residenzpflicht-Karte zeigt, in welchen Regionen sich Flüchtlinge bis an welche Grenzen bewegen dürfen. 

Syrien-Aufnahmeprogramme

 

In Deutschland lebende Menschen mit syrischem Hintergrund haben eine geringe Chance, Angehörige, ggf. auch Bekannte aus der syrischen Krisenregion zu sich nach Deutschland in Sicherheit zu bringen. Bund und Länder haben hierfür Möglichkeiten zur legalen Einreise von Syrien-Flüchtlinge geschaffen - allerdings nur für eine geringe Zahl und unter bürokratischen Umständen. Erste Informationen hierzu finden Sie hier.

 

 

Leben in Lagern

Flüchtlinge werden in Deutschland gezwungen, in  Sammellagern zu leben. Wie ist der Zustand dieser Einrichtungen? Die PRO ASYL-Lagerkarte dokumentiert exemplarisch einige der Lager in verschiedenen Bundesländern.

 

 

Internationaler Appell: Helfen Sie den Flüchtlingen aus Syrien!

Im Winter in Zelten untergebracht: Syrische Asylsuchende in Bulgarien. Foto: Jodi Hilton ©

PRO ASYL und über 100 weitere europäische Menschenrechtsorganisationen wenden sich mit einem gemeinsamen Appell an die Politikerinnen und Politiker Europas: Helfen Sie den Flüchtlingen aus Syrien! Machen Sie mit und geben Sie syrischen Flüchtlingen Ihre Stimme.

Don't push back! 

Seit Sommer 2012 kam es im griechisch-türkischen Grenzgebiet zu mehr als 2.000 illegalen Push-Back-Operationen. In der selben Zeit starben über 180 Flüchtlinge in der Ägäis. In der Nacht vom 19. auf den 20. Januar 2014 ertranken drei Frauen und neun Kinder bei einer mutmaßlichen illegalen Pushback-Operation der griechischen Küstenwache. 

PRO ASYL fordert, alle Pushback-Operationen sofort zu beenden und legale Einreisewege nach Europa für Flüchtlinge zu schaffen.

Bitte werden Sie aktiv und unterstützen Sie unsere Forderungen!

Nein zum Rassismus in Europa!

In einem gemeinsamen Aufruf warnen PRO ASYL und der Interkulturelle Rat in Deutschland vor der Gefahr einer rechtspopulistischen Wende in Europa. Den Aufruf "Nein zum Rassismus in Europa" können Sie online unterzeichnen oder hier herunterladen und auf der beigefügten Unterschriftenliste unterzeichnen. Hier der Aufruf im Wortlaut:

"Als Unterzeichnende sagen wir Nein zu Rechtspopulismus, Kulturrassismus und Rechtsextremismus in Europa. Wir sind wachsam und wollen den Anfängen wehren. Die Menschenrechte sind die Grundlage unserer Gesellschaft. Die Europawahlen dürfen nicht den Feinden der Menschen rechte überlassen werden."

Die Unterschriften sollen dem Präsidium des Europäischen Parlaments übergeben werden. Bitte helfen Sie, den Aufruf zu verbreiten!  

Aufruf (inkl. Unterschriftenliste) zum Download

Im Schatten der Zitadelle:

Bild: Giorgos Moutafis/Anzenberger

EU-Grenzregime in "Drittstaaten" mit fatalen Folgen

Die Wahrung von Menschenrechten steht im Selbstbekenntnis der EU ganz weit oben. In den Verhandlungen mit sogenannten Drittstaaten werden diese aber oft zum Lippenbekenntnis. Um Maßnahmen der Migrationsbekämpfung durchsetzen zu können, zieht die EU ein reiches Register - etwa Zugeständnisse in der Entwicklungshilfe oder die Finanzierung von Sicherheitsmaßnahmen. Die Folgen der EU-Blockadepolitik von Migration sind vielfach fatal - für Flüchtlinge wie für die betroffenen Gesellschaften insgesamt. 

Broschüre Im Schatten der Zitadelle. Der Einfluss des europäischen Migrationsregimes auf Drittstaaten 

Brochure "In the Shadow of the Citadel - the Impact of the European Migration Regime on "third Countries" in English

Brochure A l'Ombre de la Citadelle - l'influence du Régime migratoire européen dans les "pays tiers" (en français)

Presseerklärung vom 17.12.2013