Kooperation: Partner und Förderer
Transnationale Flüchtlingshilfe ist die Antwort auf die Internationalisierung der Flüchtlingspolitik. Im ICF-Projekt wird die Vernetzung der Partnerorganisationen in den Mitgliedstaaten konsequent gefördert. Dadurch entsteht ein Netzwerk lokal aktiver Partner, das nationenübergreifende Entwicklungen und Themen im Blick hat. Das Netzwerk wird von PRO ASYL geleitet und koordiniert.
Das ICF-Team besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von insgesamt sieben Menschenrechtsorganisationen in Deutschland, Österreich, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn. Die Partner haben genaue Kenntnisse der rechtlichen Situation in ihrem Land und können durch ihre Beratungstätigkeit die Umsetzung der Gesetze in der Praxis besonders gut beurteilen.
Jede Partnerorganisation stellt eine Person für das gemeinsame Projekt zur Verfügung. Die Partner konzentrieren sich als Lead Agency auf jeweils ein Schlüsselthema des ICF-Projekts, das sie transnational bearbeiten. Dies beinhaltet die Mitarbeit in verschiedenen Gremien und Arbeitsgruppen und die Zusammenarbeit mit ECRE und UNHCR.
Teilnehmende Organisationen
Bayerischer Flüchtlingsrat / Deutschland
Betreut die Öffentlichkeitsarbeit und Publikationen für ICF
Der Bayerische Flüchtlingsrat (BFR) gründete sich 1986 als Zusammenschluss von Organisationen und Initiativen in der Flüchtlingshilfe in Bayern. Er besteht zur Zeit aus etwa 40 Initiativen und Gruppen in Bayern mit einer Geschäftsstelle in München. Der BFR publiziert zwei Zeitschriften zu Asyl-, Flucht- und Migrationsthemen und veranstaltet Seminare zu aktuellen Entwicklungen in diesen Bereichen. Der BFR bietet Beratung für Asylsuchende an und macht Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit.
In enger Zusammenarbeit mit Flüchtlingsgruppen und Initiativen auf der einen und Pro Asyl auf der anderen Seite, initiiert der BFR Kampagnen zu flüchtlingsrelevanten Themen wie Bleiberecht, Proteste gegen Residenzpflicht oder die Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Sammellagern.
Stephan Dünnwald arbeitet seit Sommer 2002 in der Geschäftsstelle des Bayerischen Flüchtlingsrats. Stephan studierte Ethnologie und Soziologie in München. Er promovierte im Jahr 2004 in Soziologie an der Universität Augsburg. Seine Studienschwerpunkte waren Ethnizität, Konflikt, Migration und Flüchtlinge. Seit 1992 ist Stephan engagiert in der Flüchtlingsarbeit in Bayern. Zudem ist er seit 1996 beim Freien Radio LORA München verantwortlich für die Bereiche Migration, Fluchtmigration und Multikulturelle Gesellschaft. Stephan Dünnwald bringt seine langjährige Erfahrung aus der Lobbyarbeit und Beratungstätigkeit wie auch seine journalistischen Fähigkeiten speziell in die Öffentlichkeitsarbeit unseres ICF-Netzwerks mit ein.
Asylkoordination Österreich / Österreich
Lead Agency für Beteiligung von Flüchtlingen
Der Verein asylkoordination Österreich – Verein von AusländerInnen- und Flüchtlingshilfsorganisationen und -betreuerInnen setzt sich seit der Gründung im Jahr 1991 für die Rechte von Flüchtlingen und AsylwerberInnen in Österreich ein. Der Verein hat rund 40 Mitgliedsorganisationen, etliche Einzelmitglieder sind bei anderen Organisationen beschäftigt oder unterstützen Flüchtlinge aus ehrenamtlichem Engagement. Der Verein sorgt für den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit der FlüchtlingsberaterInnen, organisiert Weiterbildungsveranstaltungen, steht in Kontakt mit dem UN Hochkommissariat für die Flüchtlinge sowie Behörden und Politikern. In Studien, Berichten werden flüchtlingsrelevante Fragen dokumentiert und analysiert, die vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift „asyl aktuell“ berichtet über Asyl- und Migrationsfragen. Die asylkoordination Österreich ist auch auf antirassistsiche Bildungsarbeit spezialisiert und bietet Workshops, Rollenspiele, Seminare und Vorträge zum Thema Rassismus, Diskriminierung, Asyl und Migration. Die asylkoordination Österreich ist Mitglied verschiedener nationaler und europäischer Netzwerke, die sich für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen und gegen Rassismus engagieren.
Anny Knapp studierte Germanistik und Geschichte und ist seit dem Jahr 1989 im Flüchtlingsbereich tätig. Sie ist Mitbegründerin des Vereins asylkoordination österreich, langjährig Obfrau und beim Verein seit 1992 beschäftigt. Arbeitsschwerpunkte sind die Dokumentation der Asylpraxis und das Erstellen von Berichten, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit.
Halina Niec Human Rights Association / Polen
Halina Niec Human Rights Association
Lead Agency für Zugang zum Arbeitsmarkt und Bildung
Halina Niec Human Rights Association wurde im Mai 2002 gegründet. Die zivilgesellschaftliche Organisation setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte und Grundfreiheiten ein. Es ist die einzige Organisation in Polen, die gebührenfreie Rechtsberatung für Asylbewerberinnen und Asylbewerber in Haft anbietet. HNHRA prüft die Bedingungen in Hafteinrichtungen, bietet Fortbildungen für NGOs zur Rechtsberatung an und erstellt ein juristisches Nachrichtenblatt. Zusammen mit anderen NGOs arbeitet HNRA für eine flächendeckende und solide Struktur der gebührenfreien Asylberatung in Polen.
Maria Pamula hat seit dem Jahr 2004 ein Diplom der Fakultät für Jura und Verwaltung der Jagiellonian Universität in Polen. Gegenwärtig promoviert sie. Seit 2003 ist Maria Pamula bei der Halina Niec Human Rights Association. Inzwischen sie dort als Anwältin tätig und Mitglied des Vorstandes. Ihre Spezialgebiete sind Arbeitsrecht, Zugang zum Arbeitsmarkt für Flüchtlinge, die Festlegung des Flüchtlingsstatus insbesondere in Haftsituationen.
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PRO DONUM / Slowakei
Lead Agency für Sozialarbeit und Beratung
PRO DONUM wurde im Mai 2003 gegründet und ist eine der ersten zivilgesellschaftlichen Organisationen in der Slowakei mit den Arbeitsschwerpunkten Entwicklung einer umfassenden Philanthrophie und Förderung des sozialen Engagements von Firmen und Organisationen. PRO DONUM entwickelt und unterstützt Projekte zum Schutz der Menschenrechte. Aktivitäten von PRO DONUM umfassen: Beratung und Wissensvermittlung zur Förderung sozialer Inhalte von Firmen und Organisationen, Durchführung von Hilfsprogrammen einschließlich Projektmanagement im Auftrag der Klienten, Motivations- und Bildungskampagnen, sowie Kommunikationsstrategien. Darüber hinaus engagiert sich PRO DONUM in dem EQUAL-Projekt "Olympische Spiele der Menschenrechte" und leitet "Wild Poppies", ein Programm für talentierte Roma-Kinder.
Barbora Kohutikova schloss 2003 ihr Studium der Sozialarbeit und Soziologie mit psychotherapeutischem Schwerpunkt an der Comenius Universität in Bratislava, Slowakei mit Master ab. Als Sozialberaterin arbeitete Barbora von Juli 2003 bis März 2005 für die Nichtregierungsorganisation "Slovak Humanitarian Council" als Verbindungsfrau für Projekte mit dem UNHCR. Ihre inhaltlichen Arbeitsschwerpunkte zu dieser Zeit waren Aufnahme für Flüchtlinge, Unterbringung und Haftanstalten im westlichen Teil der Slowakei. Zu dieser Zeit arbeitete Barbora auch im ersten ICF-Projekt an der Recherche der sozialen Aufnahmebedingungen mit. Für PRO DONUM arbeitet Barbora Kohutikova seit August 2005 als Programmkoordinatorin für ein Projekt mit Roma-Kindern und als Expertin im ICF-Netzwerk.
Foundation GEA 2000 / Slowenien
Foundation GEA 2000 (GEA 2000)
Lead Agency für Unterbringungsstandards
Foundation GEA 2000 ist eine Nichtregierungsorganisation im Bereich des Schutzes für Mensch und Umwelt. Das Hauptanliegen der Organisation ist die Beratung und soziale Unterstützung für besonders schutzbedürftige Gruppen in der Gesellschaft. Zielgruppen sind Flüchtlinge, Immigranten und Immigrantinnen und Asylsuchende. GEA 2000 ist seit 1997 in der Sozial- und Rechtsberatung von Flüchtlingen und in der Lobbyarbeit für ein faires Asylrecht aktiv. Im Jahr 1992 wurden 30.000 Namen von der nationalen Registrierungsliste gelöscht, darunter viele unbegleitete Kinder, Flüchtlinge mit temporären Schutz und Staatenlose. GEA setzt sich für diese Personen ganz besonders ein. Dafür hat GEA 2000 unter anderem ein Netzwerk von Asylanwälten und -anwältinnen aufgebaut.
Meira Hot hat seit 2004 einen Abschluss in Jura der Universität Ljubljana, Slowakei. Bereits während ihres Studiums arbeitete Meira auf ehrenamtlicher Basis für GEA 2000 als Rechtsberaterin. Nach ihrem Studium begann sie zunächst eine Tätigkeit in einer Anwaltskanzlei, die auf Asyl- und Einwanderungsrecht spezialisiert ist. Bei GEA 2000 ist Meira Hot nun die Koordinatorin des Netzwerks von Asylanwälten und -anwältinnen und arbeitet weiterhin als Rechtsberaterin für Asylsuchende.
Organization for Aid to Refugees (OPU) / Tschechische Republik
Organization for Aid to Refugees
Lead Agency für Soziale Leistungen (einschließlich Entzug und Dublin II-Fälle)
OPU wurde im Jahr 1991 als gemeinnützige Nichtregierungsorganisation zur Unterstützung von Flüchtlingen, Ausländern und Ausländerinnen gegründet und führt Rechts- und Sozialberatung wie auch die rechtliche Vertretung vor Gericht durch. OPU bietet offene Bürozeiten an und geht aber auch direkt zu den Menschen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unterstützen vor Ort in Unterbringungszentren für Asylsuchende und spezielle Haftanstalten für Ausländer und Ausländerinnen. Besonders schutzbedürfige Gruppen wie Flüchtlinge, Minderjährige, Frauen, Kranke und Menschen mit Behinderungen werden von OPU vorrangig unterstützt.
Martin Rozumek ist der Geschäftsführer von OPU in Prag. Er hat einen Doktortitel im Öffentlichen Recht der Masaryk Universität in Brno (Tschechische Republik). Martin arbeitete bereits als "Protection Officer" beim UNHCR in Quetta (Pakistan) und in Prag. Er ist Mitglied im tschechischen Regierungsrat für Menschenrechte und Mitglied einer Kommission des Arbeitsministeriums für die Integration von Ausländern. Zudem ist Martin Rozumek aktives Mitglied im ECRE und bringt viel Erfahrung aus der europäischen Menschenrechtsarbeit in unser ICF-Netzwerk ein.
Hungarian Helsinki Committee / Ungarn
Lead Agency für Bewegungsfreiheit und Freizügigkeit
Das Hungarian Helsinki Committee wurde im Jahr 1989 gegründet. Die Organisation verfolgt die Umsetzung der Menschenrechte gemäß internationaler Abkommen, bietet Rechtsberatung für Opfer von Menschenrechtsverletzungen an und informiert die Öffentlichkeit über Rechtsverstöße. Das Komitee strebt danach, dass die inländische Gesetzgebung eine konsistente Anwendung von Menschenrechtsnormen garantiert. Es fördert juristische Ausbildungen und Trainings in Ungarn und im Ausland. Die Hauptaktivitäten der Organisation liegen im Bereich des Schutzes für Asylbewerberinnen und Asylbewerber und im Eintreten für eine entsprechende Gesetzgebung. Besondere Beachtung finden dabei Haftbedingungen wie auch die effiziente Verteidigung und Gleichheit der Rechte vor Gericht.
Timea Szabó studierte Politikwissenschaften und Kommunikation an der József Attila Universität der Wissenschaften in Ungarn und vergleichendes Flüchtlingsrecht an der Harvard Universität in den Vereinigten Staaten. Nach dem Abschluss ihres Diploms im Jahr 2000 eignete sie sich Auslandserfahrung in Pakistan und Afghanistan innerhalb von Arbeitseinsätzen für verschiedene internationale Organisationen an, darunter CARE International. Seit März 2004 arbeitet Timea für das Hungarian Helsinki Committee als Koordinatorin für das Flüchtlingsprojekt und ist dort die Ansprechpartnerin unseres ICF-Netzwerkes.
PRO ASYL / Deutschland
Lead Agency für Medizinische Versorgung und Therapie
Die Menschenrechtsorganisation PRO ASYL ist eine gemeinnützige Einrichtung und wurde im Jahr 1986 gegründet. Jeder, der sich für Flüchtlinge engagieren möchte, kann Mitglied im Förderverein PRO ASYL werden. Fast 13.000 Menschen unterstützen auf diese Weise die Arbeit von PRO ASYL. Die wichtigsten Aufgabenfelder von PRO ASYL sind konkrete Einzelfallhilfe, Öffentlichkeitsarbeit, Recherchen, Unterstützung der Initiativgruppen, der bundesweite Rechtshilfefonds, aktuelle Aktionen und europaweite Zusammenarbeit.
Karl Kopp ist der Leiter des ICF-Netzwerks und gleichzeitig Europareferent von PRO ASYL.
Liliane Danso ist Koordinatorin des ICF-Netzwerks. Sie studierte Geschichte, Soziologie und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bielefeld und anschließend in London die internationale Entwicklungspolitik mit den Schwerpunkten Gender und Menschenrechte. Nach ihrem Studium absolvierte Liliane ein Praxisjahr beim Weltfriedensdienst e.V., einer entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisation. Mit PRO ASYL kam Liliane im Jahr 2005 während ihrer Zeit als Parlamentarische Assistentin im Europaparlament in Kontakt.
Annegret Klump ist ICF-Administratorin. Sie ist ausgebildete Bürokauffrau und arbeitete viele Jahre in Anwaltsbüros. Ab 1997 im Telekommunikationsbereich als Sachbearbeiterin, Sekretärin und Assistentin tätig. Ab September 2004 selbstständig arbeitend u. a. für Rechtsanwälte (Straf-, Asyl- und Arbeitsrecht) und für PRO ASYL.
Ruta Haile ist im ICF II Projekt für den englischen Sekretariatsbereich zuständig. Sie spricht englisch und italienisch. Zuvor arbeitete sie bei Hertz (Autovermietung) als Bürokauffrau in Dublin, Irland. Von Februar 2002 bis April 2004 war Ruta als ehrenamtliche Übersetzerin für Flüchtlinge aus Eritrea und Äthiopien tätig.
Externe Partner
European Council on Refugees and Exiles (ECRE)
Mit dem Europäischen Flüchtlingsrat arbeiten wir, das ICF-Netzwerk, ebenfalls sehr eng zusammen. ECRE ist eine europäische Dachorganisation von 76 nichtstaatlichen Organisationen aus 30 Ländern, die sich für Flüchtlinge einsetzen. Die meisten ICF-Partner sind ebenfalls Mitglied im Europäischen Flüchtlingsrat. ECRE hat sich zu einem starken europaweiten Netzwerk entwickelt, das in Europa den Schutz und die Integration von Flüchtlingen auf Basis der Menschenwürde, Menschenrechte und Solidarität fördert. ECRE versteht sich als Verfechter einer humanen und freizügigen europäischen Asylpolitik und unterstützt die Entwicklung eines umfassenden und kohärenten Ansatzes der internationalen Gemeinschaft für Flüchtlingsbewegungen. Vernetzungen unter nichtstaatlichen Flüchtlingsschutzorganisationen werden durch ECRE gestärkt und die institutionelle Leistungsfähigkeit der Mitgliedorganisationen gefördert.
United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR)
Der UNHCR ist ein sehr wichtiger "externer" Partner für ICF. Gemäß seiner Satzung ist UNHCR eine humanitäre, unpolitische Organisation, die zwei Hauptfunktionen erfüllen soll: Flüchtlingen "internationalen Rechtsschutz" zu gewähren und für ihre Probleme "dauerhafte Lösungen" zu suchen. Flüchtlinge zu schützen heißt, ihr Leben, ihre Sicherheit und Freiheit zu schützen. Dies heißt auch, Flüchtlinge davor zu bewahren, in ein Land zurückgeschickt zu werden, wo ihnen Verfolgung droht. Darüber hinaus gehört es zu den Aufgaben von UNHCR, die Rechte von Flüchtlingen in Lebensbereichen wie Unterbringung, Ausbildung, Beschäftigung und Freizügigkeit zu fördern.
UNHCR bezieht sich in seiner Rechtsschutztätigkeit auf ein internationales Abkommen über die Rechtsstellung von Flüchtlingen. Es wurde am 28. Juli 1951 von einer Bevollmächtigtenkonferenz der Vereinten Nationen in Genf verabschiedet.
Viele der ICF-Partner sind ausführende ("implementing") Partner des UNHCR. Sie arbeiten inhaltlich eng mit diesem zusammen und werden auch vom UNHCR finanziert.
Förderer
Europäischer Flüchtlingsfond (ERF)
Der Europäische Flüchtlingsfond wurde von der Europäischen Union im Jahr 2000 als ein Finanzierungsinstrument zur Förderung einer gemeinsamen Asylpolitik eingerichtet. Er soll die Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten stärken und das Gleichgewicht in ihren Bemühungen bei der Aufnahme von Asylbewerbern, Flüchtlingen und Vertriebenen fördern. Der ERF unterstützt unter anderen Projekte in den Mitgliedstaaten, mit denen die soziale und wirtschaftliche Integration von Flüchtlingen gefördert wird. Der ERF ist der größte Geldgeber des ICF-Netzwerks.
Die UNO-Flüchtlingshilfe e.V. hilft bedürftigen Flüchtlingen in aller Welt. Als Förderverein unterstützt sie Flüchtlingsprojekte von UNHCR und UNRWA (UNO-Hilfswerk für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten) sowie andere humanitäre Organisationen im In- und Ausland. Die hierfür notwendigen Mittel werden durch Beiträge ihrer Mitglieder, insbesondere aber durch Spenden aufgebracht.
Träger des ICF-Projekts
Die STIFTUNG PRO ASYL übernimmt langfristige Aufgaben, die die Arbeit des Förderverein PRO ASYL wirkungsvoll ergänzen. Die STIFTUNG PRO ASYL will durch Recherchen die konkrete Flüchtlingshilfe unterstützen und der gesellschaftlichen Information und Aufklärung dienen. Die STIFTUNG PRO ASYL steht als Rechtsform für eine Flüchtlingsarbeit auf lange Sicht.

