25 Jahre PRO ASYL - Gewissen lässt sich nicht einfach abschieben
25 Jahre PRO ASYL - ein Anlass, um auf 25 Jahre deutsche Asylpolitik zurückblicken. Ein Film mit engagierten Wortmeldungen von Margot Käßmann, Michael "Breiti" Breitkopf, Navid Kermani, Gesine Schwan und Ilija Trojanow.
25 Jahre PRO ASYL - 25 Jahre für die Flüchtlings- und Menschenrechte
PRO ASYL wurde 1986 mit dem Ziel gegründet, Flüchtlingen in Deutschland eine Stimme zu verleihen und ihre Rechte zu verteidigen.
Mit der Aushöhlung des Grundrechts auf Asyl im Jahre 1993 erfuhr dies einen gravierenden Einschnitt. Dennoch gelingt es PRO ASYL auch seitdem immer wieder, wirkungsvoll für Flüchtlinge und ihre Rechte einzutreten. Konkret durch Einzelfallhilfe für die betroffenen Menschen, die in Deutschland und Europa Schutz suchen. Und strukturell durch unseren Einsatz auf politischer Ebene.
Die Anerkennung nichtstaatlicher und geschlechtsspezifischer Verfolgung im Asylverfahren, der Einstieg in eine Bleiberechtsregelung sowie die vor einigen Monaten getroffene Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gegen die Abschiebung von Flüchtlingen nach Griechenland sind Beispiele für die Wirksamkeit dieser Arbeit. All dies konnte nur gemeinsam mit einer kritischen Öffentlichkeit erreicht werden. Dafür möchten wir uns bei allen, die uns unterstützen, herzlich bedanken.
Weitere Videoaufzeichnungen der Veranstaltung 25 Jahre PRO ASYL finden Sie hier:
Grußwort von Jutta Ebeling (Bürgermeisterin Frankfurt)
Grußwort von Claudia Roth (Die Grünen)
Grußwort von Hermann Schaus (Die Linke)
Grußwort von Rüdiger Veit (SPD)
Rede von Günter Burkhardt ( Geschäftsführer von PRO ASYL)
Videogrußwort von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP)
Verleihung des Menschenrechtspreises 2011 der Stiftung PRO ASYL

- Julia Kümmel, Preisträgerin 2011 der STIFTUNG PRO ASYL
Den Menschenrechtspreis 2011 der STIFTUNG PRO ASYL erhält Julia Kümmel
Die STIFTUNG PRO ASYL hat am 3. September ihren Menschenrechtspreis 2011 an Julia Kümmel verliehen, Abschiebungsgegnerin und erfolgreiche Klägerin vor dem Bundesverfassungsgericht zur Versammlungsfreiheit an Flughäfen. Julia Kümmels beharrlichem Engagement ist es zu verdanken, dass auch in Zukunft bei bevorstehenden Abschiebungen oder Menschenrechtsverletzungen an Deutschlands Flughäfen demonstriert werden darf.
Die Fortsetzungen der Laudatio von Herbert Leuninger an die Preisträgerin finden Sie hier: Laudatio - Part 2 / Laudatio - Part 3
Die Fortsetzung von Julia Kümmels Rede finden Sie hier.

