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30.09.2008

Sieben Tote, 23 Vermisste nach Sinken eines Flüchtlingsbootes

Das türkisch-zypriotische Fernsehen berichtet, dass eine Boot mit 30 illegalen Flüchtlingen aus Syrien auf dem Weg nach Zypern gesunken ist. Dabei starben sieben Menschen, 23 weitere werden vermisst und sind wahrscheinlich ertrunken. Nach letzten Meldungen ist das Boot in der Nacht auf Sonntag gesunken. Die sieben Toten wurden diesen morgen an der syrischen Küste gefunden. Die verbliebenen 23 Passagiere sowie der Kapitän Mustafa Abdin werden noch vermisst.

Die Informationslage ist nach wie vor dürftig. Aber es kann davon ausgegangen werden, dass Türkisch-Zypriotische und Syrische Behörden die 100 Kilometer Wasser zwischen Zypern und Syrien nach den Leichen absuchen.

Die Tageszeitung in Kibris berichtet von einem weiteren Vorfall: Zwölf illegale Flüchtlinge aus Syrien sind gestern in Zypern festgenommen worden. Die Immigranten sind von Menschenhändlern für umgerechnet 2.200 Euro pro Person in den türkisch besetzten Nordteil gebracht worden. Sie wurden an der Küste ausgesetzt. Dort wurden sie von der lokalen Polizei verhaftet, nachdem sie nicht in der Lage waren, den Schleppern weitere 500 Euro zu bezahlen, um in die Republik Zypern zu gelangen. Fünf Syrer wurden im besetzten Dorf Arnardi verhaftet, sieben auf der Famagusta-Karpass Straße.

Quelle: http://www.famagusta-gazette.com/default.asp?sourceid=&smenu=69&twindow=Default&mad=No&sdetail=5537&wpage=1&skeyword=&sidate=&ccat=&ccatm=&restate=&restatus=&reoption=&retype=&repmin=&repmax=&rebed=&rebath=&subname=&pform=&sc=2350&hn=famagusta-gazette&he=


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