Flüchtlingsdrama in spanischen Gewässern
Nach Medienberichten kamen mindestens 14 Menschen bei der Überfahrt von der westafrikanischen Küste nach Gran Canaria ums Leben.
13 Tote wurden von der spanischen Küstenwache in einem Boot entdeckt, das manövrierunfähig in den Gewässern der Ferieninsel trieb. Die Leiche eines weiteren Flüchtlings wurde nach Angaben der Behörden aus dem Atlantik geborgen.
An Bord des Flüchtlingsbootes befanden sich 46 Überlebende. Die Afrikaner waren von Mauretanien zur Überfahrt auf die Kanaren aufgebrochen.
Das Schiff trieb nach Angaben von Überlebenden mehr als eine Woche lang im Meer. Dabei gingen den Flüchtlingen die Nahrungsmittel und das Trinkwasser aus.
Die Opfer seien vermutlich verdurstet, verhungert oder an Unterkühlung gestorben, berichteten spanische Medien. Die Küstenwache schleppte das Boot in den Hafen von Arguineguin an der Südküste von Gran Canaria. Sechs Überlebende wurden in ein Spital gebracht.
Quelle:
www.bielertagblatt.ch/News/Ausland/119799

