15 Tote - darunter 9 Babys - vor der andalusischen Küste
9 Babys und 6 Erwachsene sind während der Überfahrt von der afrikanischen Küste nach Andalusien gestorben. Die 33 Überlebenden berichteten, dass sie die Leichen, unter denen sich auch die eigenen Kinder befanden, während der 5 Tage dauernden Überfahrt über Bord werfen mussten. Der Motor des Bootes, ein nur etwa 6 Meter langer Zodiac, war unterwegs ausgefallen. Ein Patrouillenschiff der Guardia Civil nahm die Überlebenden schließlich am 10 Juli 2008 auf, nachdem ein Segelschiff die genaue Position des Bootes durchgegeben hatte. Nach Angaben des Roten Kreuzes konnte sich die Hälfte der Flüchtlinge aufgrund ihrer schlechten körperlichen Verfassung kaum auf den Beinen halten.
Dies ist bereits die zweite Tragödie dieser Art vor der andalusischen Küste in einer Woche (siehe Nachricht vom 8. Juli 2008).

