14 Flüchtlinge nach Schiffbruch vor der Costa del Sol vermisst
14 Menschen sind in der Nacht zum 7. Juli 2008 nach einem Schiffbruch vor der spanischen Südküste bei Motril vermutlich ertrunken. Das mit insgesamt 37 aus Nigeria stammenden Männern und Frauen besetzte Boot war zwei Tage zuvor von der marokkanischen Küste aus Richtung Andalusien gestartet, geriet jedoch bei einem 4 Meter hohen Wellengang etwa 100 Meter vor der Küste in Seenot. Bei einem Bergungsversuch durch ein spanisches Rettungsschiff kenterte das Boot mit den Flüchtlingen. Nur 23 von ihnen konnten lebend geborgen werden. Ein Sprecher der Regierungsvertretung in Granada äußerte gegenüber der Nachrichtenagentur afp, dass bei einem derartigen Wellengang nicht mit Überlebenden zu rechnen sei.
http://afp.google.com/article/ALeqM5gKETIxALv7TgiBIjO_3twgnYcAFA

