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2.212 Irakflüchtlinge sind bereits da, in einigen Tagen wird das von Bund und Ländern beschlossene Aufnahme-Kontingent von 2.500 Irakflüchtlingen erschöpft sein. (Foto: K. Löffelbein)

In diesen Tagen kommen die letzten von insgesamt 2.500 von Deutschland aufgenommenen Irakflüchtlingen an. So wichtig und gut die Aufnahmeaktion für die Aufgenommenen war - sie bleibt ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn weiter nichts geschieht. Hunderttausende Flüchtlinge in der Region fristen weiter ein angstvolles, schutzloses Dasein ohne Perspektive. Staaten wie Syrien, Jordanien oder die Türkei sind überfordert. UNHCR erwartet von Deutschland die Beteiligung am Flüchtlingsaufnahmeprogramm der Vereinten Nationen. Die EU-Kommission strebt ein gemeinsames Aufnahmeprogramm an. Doch die Koalition aus CDU/CSU und FDP handelt nicht.

Unterstützen Sie unsere E-Mail-Aktion an Bundesinnenminister de Maizière!

Appellieren Sie an ihn, ein Flüchtlingsaufnahmeprogramm in Deutschland einzurichten. Im Rahmen der save me-Kampagne stehen tausende Menschen dahinter, in fast 50 deutschen Städten gibt es entsprechende lokale Initiativen.

Fordern Sie persönlich den Bundesinnenminister zu einer angemessenen Beteiligung Deutschlands an der Flüchtlingsaufnahme auf!

Zur Aktion Verantwortung übernehmen - Flüchtlinge aufnehmen!

save me - Flüchtlinge aufnehmen

Ein breites Bündnis von PRO ASYL mit dem Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR), Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen fordert, dass Deutschland jedes Jahr ein Kontingent an Flüchtlingen aus den Erstzufluchtsstaaten aufnimmt und integriert.

 

Kriege, politische Krisen oder andere existenzielle Nöte zwingen jedes Jahr viele tausend Menschen zur Flucht. Einen sicheren Staat, der eine neue Lebensperspektive bietet, können die wenigsten Flüchtlinge erreichen. Viele wollen langfristig zurück ins Herkunftsland, doch eine Rückkehr ist oft auf unabsehbare Zeit unmöglich. Ohne eine Perspektive auf ein menschenwürdiges Leben sitzen viele Flüchtlinge jahrelang in eigentlich provisorischen Lagern fest.

Wir fordern, Flüchtlinge aus den schwierigen Verhältnissen in den Erstaufnahmestaaten heraus nach Deutschland zu holen. In der Fachsprache wird diese organisierte Aufnahme "Resettlement" oder "Neuansiedlung" genannt.

Das Faltblatt "Resettlement - Für ein Programm zur Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland" informiert kurz und übersichtlich über die wesentlichen Aspekte der Flüchtlingsaufnahme.

Faltblatt "Resettlement" zum Download [vierfarbig]  [schwarzweiß]   [bestellen] 

Wir rufen dazu auf, die save me-Kampagne bundesweit in vielen Städten und Gemeinden aufzugreifen. Auf der Homepage save-me-kampagne.de finden engagierte Menschen Anregungen und Werkzeuge, um in ihrer Kommune für ein Aufnahmeprogramm zu werben.

Ein zweites Faltblatt informiert über das Konzept der Kampagne, die Formen der Unterstützung durch PRO ASYL und gibt Tipps und Hilfestellungen zur Durchführung einer eigenen Save-me-Initiative vor Ort.

Faltblatt "Infos und Tipps" zum Download [vierfarbig] [schwarzweiß]

 

NEU: Broschüre "Für ein Programm zur Aufnahme von Flüchtlingen"

Sie informiert auf 32 Seiten ausführlich über Idee und Praxis von Resettlement und beschreibt historische Vorerfahrungen bei der Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland. Nachdrücklich werben die Herausgeberorganisationen für die Einrichtung eines kontinuierlichen deutschen Aufnahmeprogramms und benennen schließlich konkrete Erfordernisse bei seiner Gestaltung.

Broschüre zum  [Download]    [Bestellen]

 

Stand: Februar 2009

 

 

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