Rechtspolitik
Rechtsgutachten zu Überstellungen im Rahmen von Dublin II eingereicht
Dieses Jahr entscheidet das Bundesverfassungsgericht, ob Überstellungen nach Griechenland im Rahmen der Dublin-II-Verordnung zulässig sind. In mehreren Verfahren hatte es Überstellungen bereits vorläufig gestoppt. In Griechenland existiert kein funktionierendes Asylsystem, die Aufnahmebedingungen sind katastrophal. Aufgrund seiner geographischen Lage sind die Zahlen ankommender Flüchtlinge überproportional hoch. Durch die Dublin-II-Verordnung ist jedoch der EU-Staat für ein Asylverfahren zuständ
20 Jahre Kinderrechte: Vorbehalte gegen Flüchtlingskinder
Ein Vortrag von Heiko Kauffmann, Vorstandsmitglied von PRO ASYL, anlässlich des 20. Jahrestages der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention. Hier PDF downloaden >>
Flüchtlingskinder in Deutschland: Politischer und gesellschaftlicher Handlungsbedarf in dieser Legislaturperiode
PRO ASYL und Interkultureller Rat fordern Politikwechsel in der Migrationspolitik
Der Interkulturelle Rat in Deutschland und die bundesweite Flüchtlingsorganisation PRO ASYL appellieren vor der großen Koalitionsrunde an die Vertreter von Union und FDP, im Koalitionsvertrag einen Politikwechsel in der Migrations-, Integrations- und Flüchtlingspolitik zu verankern.
"Das Zukunftsthema Migration, Flüchtlingsschutz und Integration muss in der nächsten Legislaturperiode auch institutionell auf neue Füße gestellt werden", erklärten Günter Burkhardt und Torsten Jäger, die Geschäftsf
Kritik an Visa-Warndatei
PRO ASYL hat am 17.2.2009 in einer Stellungnahme die geplante Einführung einer Einlader- und Warndatei in Visaangelegenheiten kritisiert.
Das Einladen von ausländischen Staatsangehörigen würde unter den Generalverdacht eines gefährlichen oder rechtsuntreuen Verhaltens gestellt. Unbescholtene Bürgerinnen und Bürger würden sich in einer Gefährderdatei wieder finden. Die geplante verdachtsunabhängige und anlasslose Speicherung von personenbezogenen Daten wäre mit rechtsstaatlichen Grundsätzen und
Gendiagnostikgesetz
Der Innenausschuss des Deutschen Bundestages hat am 21. Januar 2009 eine Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes über genetische Untersuchungen beim Menschen (Gendiagnostikgesetz) durchgeführt. Sehr kritisch geäußert zum Thema haben sich im Rahmen von Stellungnahmen PRO ASYL und weitere Nichtregierungsorganisationen. Schwerpunkt der Kritik ist die Tatsache, dass der Gesetzentwurf Regelungen vorsieht, die das Recht auf informationelle Selbstbestimmung für Ausländer aushebeln. Dies gilt insbesondere f
Arbeitsmigrationssteuerungsgesetz
Im Jahr 2008 hat der Gesetzgeber das so genannte Arbeitsmigrationssteuerungsgesetz verabschiedet - Entwurf eines Gesetzes zur arbeitsmarktadäquaten Steuerung der Zuwanderung Hochqualifizierter und zur Anpassung der Rechtslage an die Vorgaben der Verordnung (EG) Nr. 2252/2004 des Rates vom 13. Dezember 2004 über Normen für Sicherheitsmerkmale und biometrische Daten in von den Mitgliedstaaten ausgestellten Pässen und Reisedokumenten (Arbeitsmigrationssteuerungsgesetz). PRO ASYL hat zum Gesetzentwu
Verschärfung des Zuwanderungsgesetzes
Deutschland wird unattraktiver, kälter und integrationsfeindlicher
Am 6. Juli 2007 hat der Bundesrat dem Gesetzentwurf zur Umsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union zugestimmt. Der Bundestag hatte bereits am 14. Juni das Gesetz passieren lassen. Das neue Gesetz wird mutmaßlich noch im Juli in Kraft treten. Das in der Öffentlichkeit eher als "Zuwanderungsänderungsgesetz" bekannte Gesetzespaket trägt das Stigma der Verfassungswidrigkeit. Dennoch habe
Sachverständigenanhörung zum Gesetzentwurf zur Umsetzung von aufenthalts- und asylrechtlichen EU-Richtlinien
PRO ASYL: Massive rechtsstaatliche Kritik an Gesetzentwurf bestätigt
21. Mai 2007: Die Kritik von PRO ASYL am geplanten Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umsetzung von aufenthalts- und asylrechtlichen EU-Richtlinien ist durch zahlreiche Stellungnahmen von Sachverständigen bestätigt worden.
Schwerwiegende Bedenken bestehen unter anderem in folgenden Bereichen:
Die Ausgestaltung des so genannten subsidiären Schutzes insbesondere für Bürgerkriegsflüchtlinge erfüllt nicht die Anforderungen
Umsetzung von EU-Richtlinien wird zur Verschärfung des Asylrechts missbraucht!
In einer gemeinsamen Presseerklärung hat PRO ASYL in einem breiten Bündnis von flüchtlingspolitisch tätigen Organisationen den Gesetzentwurf zur "Umsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der EU" als flüchtlingsfeindlich, rückwärtsgewandt und integrationshemmend gewertet. Die Bundesregierung hat den Entwurf Ende März verabschiedet. Die erste Lesung im Bundestag fand am 26. April statt. Die Organisationen fordern, den Gesetzentwurf nicht zu verabschieden. Das Bündnis hat zu dem Geset
Interkultureller Rat, PRO ASYL und DGB kritisieren Gesetzentwurf
In der öffentlichen Debatte um den Gesetzentwurf zur Änderung des Zuwanderungsgesetzes konzentriert sich die Aufmerksamkeit auf die Frage einer bundesgesetzlichen Bleiberechtsregelung. Nicht im öffentlichen Bewusstsein ist, dass in dem aktuellen Gesetzentwurf unter dem Deckmantel der Umsetzung von EU-Richtlinien eine Vielzahl drastischer Verschärfungen im Ausländer- und Einbürgerungsrecht enthalten ist.
Interkultureller Rat, PRO ASYL und DGB haben zu dem Entwurf eine ausführliche Stellungnahme
News
Demonstration gegen Lagerunterbringung
Seit 20 Jahren gibt es in Meinersen bei Gifhorn (Niedersachsen) bereits ein Flüchtlingslager, aber viele Anwohner kennen dieses gar nicht – geschweige denn die... mehr >>
Nach der Abschiebung in Syrien inhaftiert
Ende Juli wurde eine sechsköpfige Familie aus Deutschland nach Syrien abgeschoben. Wie Kurdwatch berichtet, wurden bei der Ankunft am Flughafen zwei... mehr >>
Überfällig: UN-Kinderrechtskonvention ohne Vorbehalte
Auf Antrag der Länder Rheinland-Pfalz, Berlin, Brandenburg und Bremen hat sich der Bundesrat am 26. März 2010 für eine Rücknahme der deutschen Vorbehaltserklärung zur... mehr >>




