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30.04.2010

¿Esperanza? – Kinderflüchtlinge in Melilla

Die junge Regisseurin Rosa Mareike Wiemann begleitete vier Wochen lang die Menschenrechtsorganisation PRODEIN bei ihrer Arbeit in der spanischen Exklave Melilla. Seit 1999 setzt sich PRODEIN für den Schutz und die Belange unbegleiteter Flüchtlings- und Migranten-Kinder ein. José Palazón und Maite Echarte Mellado von PRODEIN erhielten 2007 den Menschenrechtspreis der STIFTUNG PRO ASYL für ihren unermüdlichen Einsatz für Kinderflüchtlinge in Melilla.

Wiemann fing mit der Kamera die Ängste, Sorgen und Hoffnungen der Kinder und Jugendlichen in Melilla ein. Der entstandene Dokumentarfilm »¿Esperanza?« zeigt, wie sich das Leben der unbegleiteten jungen Flüchtlinge verändert, wenn sie das 18. Lebensjahr vollenden. Die »Esperanza«, zu deutsch »Hoffnung«, Schutz in Europa zu finden und die Möglichkeit ein Leben in Würde und Sicherheit zu führen, wird zu einem Überlebenskampf auf der Straße.

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