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Warum die Kampagne "Stoppt das Sterben"?

8.114 Tote im Mittelmeer und Atlantischen Ozean, 2.486 im Kanal von Sizilien, 3.986 zwischen Nordafrika und Spanien, in der Meerenge von Gibraltar und bei den Kanaren, 885 in der Ägäis* – für Menschen auf der Flucht sind die Außengrenzen Europas längst zum Massengrab geworden. Und obwohl Hilfe durch die EU-Länder dringend geboten ist, werden stattdessen die Abwehrmaßnahmen stetig weiter verschärft. Kein Weg soll offen bleiben, über den die Flüchtlinge Schutz finden. Es ist höchste Zeit, mit möglichst vielen Menschen gemeinsam gegen das Sterben an unseren Grenzen vorzugehen: Bitte unterstützen Sie persönlich den PRO ASYL Aufruf »Stoppt das Sterben!«, den wir zusammen mit anderen Organisationen in vielen Ländern Europas veröffentlicht haben. Wir appellieren mit diesem Aufruf dringend an das Europäische Parlament: Ein Europa, das Flüchtlings- und Menschenrechte ernst nimmt, muss seine humanitäre Aufgabe erfüllen und darf nicht dazu beitragen, dass Menschen auf der Suche nach Schutz und Sicherheit völlig verzweifeln und einen elenden Tod sterben.

*Auszüge aus Erhebungen von Fortress Europe für den Zeitraum von 1988 bis 2007

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Aufruf als PDF-Download

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Die Unterschriften sind zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2008 dem Europäischen Parlament übergeben worden.

Schreiben von PRO ASYL an die bundesdeutschen Mitglieder des Europaparlaments vom 18. November 2009 >>

Stellungnahme zum Stand der Harmonisierung des europäischen Flüchtlingsrechts >>

Mehr zur EU-Flüchtlingspolitik >>

Breiti von den Toten Hosen
"Menschen, die in Europa Schutz vor Verfolgung, Krieg und unhaltbaren Lebensbedingungen suchen, werden von den Behörden der EU-Länder misshandelt, unter Bruch geltenden Rechts zurückgeschickt oder bewusst dem Tod über- lassen. Die Öffentlichkeit darf dazu nicht länger schweigen! Wir halten es deshalb für wichtig, den Aufruf von Pro Asyl zu unterstützen."

(Breiti von den Toten Hosen)