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16.01.2011

Warten im Transit

Iranische Flüchtlinge in der Türkei

Nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen am 12. Juni 2009 mussten mehrere tausend Iraner ihr Heimatland verlassen. Die meisten zählen zur jungen, gebildeten Stadtbevölkerung: Sie sind Journalisten, Filmemacher, Blogger und Internet-Aktivisten. Die überwiegende Mehrheit dieser Regimekritiker ist in das Nachbarland Türkei geflüchtet, wo sie bis heute unter äußerst prekären Bedingungen festsitzen. In die Illegalität gedrängt, in einem unzureichenden Asylverfahren oder als anerkannte Flüchtlinge in Erwartung einer Neuansiedlung befinden sie sich in einer Transitsituation mit ungewissem Ausgang.

Die politische Situation im Iran hat sich nicht entspannt und wird sich auf absehbare Zeit auch für Oppositionelle und Regimekritiker nicht verbessern. Viele der Flüchtlinge, die in die Türkei geflüchtet waren, haben mittlerweile die Hoffnung aufgegeben, dass sie in naher Zukunft in den Iran zurückkehren können und fliehen weiter.

Bericht "Iranische Flüchtlinge in der Türkei" (PDF) >>

 


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