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EU-Flüchtlingspolitik

15.03.2011

In Italien leben Flüchtlinge in Obdachlosigkeit und Elend

Flüchtlinge – sowohl asylsuchende, als auch solche, die einen Schutzstatus bereits erhalten haben, leben in Italien großenteils im absoluten Elend und in Obdachlosigkeit. Die meisten werden nach spätestens sechs Monaten vom rudimentären italienischen System zur Unterbringung ausgespien und landen ohne jede Hilfe im Nichts. Dies belegt ein heute von PRO ASYL veröffentlichter Bericht „Zur Situation von Flüchtlingen in Italien“.


17.01.2011

Schutz verweigert

Ein neuer Bericht des “Border Monitoring Project Ukraine“ (BMPU) dokumentiert das Zurückschieben von Flüchtlingen und Minderjährigen an der östlichen Außengrenze der EU, die Situation in der Ukraine und die Verantwortung der Europäischen Union. Das Projekt wird von der STIFTUNG PRO ASYL gefördert. Grundlage des Berichts sind im Wesentlichen zahlreiche Interviews, die 2009 und 2010 mit Flüchtlingen und anderen schutzbedürftigen Migranten geführt wurden.


16.01.2011

Warten im Transit

Nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen am 12. Juni 2009 mussten mehrere tausend Iraner ihr Heimatland verlassen. Die meisten zählen zur jungen, gebildeten Stadtbevölkerung: Sie sind Journalisten, Filmemacher, Blogger und Internet-Aktivisten. Die überwiegende Mehrheit dieser Regimekritiker ist in das Nachbarland Türkei geflüchtet, wo sie bis heute unter äußerst prekären Bedingungen festsitzen. In die Illegalität gedrängt, in einem unzureichenden Asylverfahren oder als anerkannte Flüchtlinge


31.08.2010

Europa darf nicht länger wegschauen!

Postkarten-Aktion für Kinderflüchtlinge in Griechenland In den vergangenen zwei Jahren sind über Zehntausend Kinderflüchtlinge in Griechenland gestrandet. Wenn sie in Griechenland erstmals das Gebiet der Europäischen Union betreten, bedeutet das jedoch keineswegs Schutz oder ein Ende ihres Leidenswegs. Regelmäßig werden Kinder unter menschenunwürdigen, gesundheitsgefährdenden Bedingungen inhaftiert und danach einfach auf die Straße gesetzt. Nichts und niemand schützt sie vor Ausbeutung un


14.06.2010

25 Jahre Schengen: kein Grund zum Feiern

Europa feiert das Vierteljahrhundertjubiläum des sogenannten Schengener Abkommens. Das am 14. Juni 1985 in der luxemburgischen Stadt Schengen geschlossene Abkommen markiert nach offizieller Lesart den Beginn einer europäischen Erfolgsgeschichte, den Einstieg in ein Europa ohne Binnengrenzen. Die hässliche Kehrseite: Die Freizügigkeit im Schengenland, das mittlerweile 25 europäische Staaten umfasst, wurde teuer erkauft. Über 15.000 Flüchtlinge und Migranten – mehr als 10.000 allein im Mittelmeer


10.02.2010

Dossier zur Situation auf Lesbos

Minderjährige Flüchtlinge werden in Griechenland wie Erwachsene behandelt und als "illegale Einwanderer" betrachtet. Sie werden inhaftiert, vegetieren unter menschenunwürdigen Bedingungen dahin oder landen in der Obdachlosigkeit. Der griechische Staat sorgt weder für Unterkunft noch für soziale oder medizinische Unterstützung. Auf Lesbos waren im besonders berüchtigten Haftlager Pagani zeitweise bis zu tausend Menschen eingepfercht, darunter zahlreiche Minderjährige. Roland Kirbach schildert die


05.01.2010

Immer weniger Flüchtlingen gelingt die Flucht nach Spanien

Die Zahl der Bootsflüchtlinge, die es bis an die spanische Küste geschafft haben, ist im vergangenen Jahr auf ein Zehnjahrestief gesunken. Auf den kanarischen Inseln kamen nur noch 2.242 Flüchtlinge und Migranten an, was weniger als einem Drittel der Ankömmlinge im Vorjahr entspricht und weit unter der bisherigen Höchstzahl von 31.600 im Jahr 2006 liegt. Spaniens Premierminister Jose Luis Rodriguez Zapatero bezeichnete den starken Rückgang als Ergebnis der verschärften Grenzkontrollen und verme


12.11.2009

Griechenland verletzt EU-Asylrecht

Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingereicht. PRO ASYL hat am 10. November 2009 zusammen mit Flüchtlingsorganisationen aus den Niederlanden, Finnland und Großbritannien eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingereicht.


08.10.2009

Freispruch im Cap Anamur-Prozess

Nach mehrjährigen Verhandlungen sprach ein Strafgericht in Agrigent auf Sizilien am Mittwoch, den 7. Oktober 2009, ehemaligen Cap-Anamur-Chef Elias Bierdel und den Kapitän Stefan Schmidt frei. Für die beiden Freigesprochenen gehen Jahre großer Ungewissheit zu Ende. PRO ASYL ist erleichtert über diesen Ausgang des Verfahrens. Trotz des Freispruchs bleibt das Verfahren gegen die Lebensretter ein Skandal. Dass überhaupt ein Strafverfahren eingeleitet worden ist, war ein Mittel zum politisch erstre


24.09.2009

Das Gesetz des Dschungels: Flüchtlingskinder in Europa

Die Ergebnisse der letzten Treffens der EU-Innenminister sind beschämend und sie folgen einem altbekannten Muster: Keine Einigung wurde erzielt bei der Frage, ob und wie künftig eine wirkliche innereuropäische Solidarität bei Verteilung von Asylsuchenden gestaltet sein soll. Die Innenminister waren sich sehr schnell einig, dass die europäische Grenzschutzagentur Frontex effizienter die letzten Fluchtwege über See blockieren soll und die Transitländer, egal wie es dort um die Menschenrechte beste


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News

EU soll Flüchtlingshaftlager in Libyen renovieren

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Verdrehung der Tatsachen: Nach einem EU-Innenministertreffen bezeichnet Innenstaatssekretär Schröder den Abschiebestopp nach Griechenland als „Geste der Solidarität“. mehr >>

Ein Euro für den Flüchtlingsschutz, 20 Euro für die Flüchtlingsabwehr

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