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28.09.2010

PRO ASYL-Protestaktion gegen die Abschiebungen von Roma und anderen Minderheiten in den Kosovo

Im April 2010 wurde das Rückübernahmeabkommen zwischen Deutschland und dem Kosovo unterzeichnet. Minderheiten wie Roma und Ashkali droht die Abschiebung in Elend und Unsicherheit. Bis zu 2.500 Menschen pro Jahr sollen nach dem Willen der Innenminister zurückgeschickt werden. Im Kosovo erwartet die Abgeschobenen buchstäblich ein Leben am Rande der Müllkippe. Diskriminierung und Ablehnung schlägt ihnen entgegen. Der Zugang zu Arbeit, Bildung, sozialen Einrichtungen und gesundheitlicher Versorgung bleibt ihnen weitgehend versperrt. Ihre in Deutschland geborenen Kinder können sich weder auf albanisch noch serbisch verständigen und finden dort keine Lebensperspektive.

Gemeinsam mit etwa 4.000 Unterstützerinnen und Unterstützern protestierte PRO ASYL mit E-Mails an die Verantwortlichen gegen Abschiebungen in den Kosovo. Zahlreiche Menschen hielten ihren Protest mit Fotos fest, die ebenfalls an die Innenminister der Bundesländer geschickt wurden. Eine Auswahl ist hier zu sehen >>


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