PRO ASYL-Bericht zur Lage von abgeschobenen Minderheiten im Kosovo
Abgeschobene Roma und Angehörige anderer Minderheiten haben im Kosovo kaum eine Chance, eine menschenwürdige Existenz zu begründen. Ihnen steht ein Leben am Rande des physischen Existenzminimums bevor. Ihre Menschenrechte auf körperliche Unversehrtheit, auf Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung bleiben auf der Strecke. Zudem können sie sich keineswegs sicher fühlen, wie gewalttätige Übergriffe im Sommer dieses Jahres belegen. In einem aktuellen Recherchebericht hat PRO ASYL die Lebenssituation von aus Deutschland abgeschobenen Roma, Ashkali und Angehörigen der Ägypter-Minderheit im Kosovo dargestellt und die neue Bundesregierung aufgefordert, die begonnenen Abschiebungen zu stoppen.
Bericht zur Lage von aus Deutschland abgeschobenen Minderheiten im Kosovo >>
„Angeordnete Freiwilligkeit“ – Studie zur Unterstützung von Rückkehrern in das Kosovo >>
News
Demonstration zum siebten Jahrestag der Abschiebung von Gazale Salame
Am Samstag, den 11.02.2012 wird in Hildesheim für ein Rückkehrrecht der 2005 abgeschobenen Gazale Salame und ihrer Kinder demonstriert. Auch in Freiburg findet eine... mehr >>
Hungerstreik: Somalische Flüchtlinge protestieren gegen Haft in der Ukraine
Seit dem 6. Januar befinden sich 58 somalische Flüchtlinge im Hungerstreik, um gegen ihre Inhaftierung im Haftlager in Lutsk in der Westukraine zu protestieren. mehr >>
Urteil des EGMR: Diplomatische Zusicherungen schützen nicht vor Folter
Nach einem Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs können „Nicht-Folter-Bescheinigungen“ von Folterstaaten keine Abschiebungen rechtfertigen. mehr >>

