Bis unsere Herzen komplett verhärtet sind – Bericht zum Asylverfahren in Israel

16.05.12

Die israelische NGO „Hotline for Migrant Workers“ hat mit der Unterstützung der Stiftung PRO ASYL einen Bericht über das Asylverfahren in Israel veröffentlicht.



Israel verfügt erst seit 2008 über ein eigenes Asylverfahren, zuvor war allein UNHCR für die Prüfung von Schutzgesuchen zuständig. Die zuständige israelische Behörde nahm ihre Arbeit 2009 auf. In ihrem Bericht weist die Hotline for Migrant Workers auf die eklatanten Missstände im israelischen Asylverfahren hin – diese zeigen sich schon allein dadurch, dass seit Bestehen des israelischen Asylverfahrens ein einziger Flüchtling als schutzbedürftig anerkannt wurde. Dies ist besonders brisant, weil... mehr >>

"Rassismus sichtbar machen - Ein Plädoyer"

Über ein Jahrzehnt lang konnten deutsche Neonazis ungehindert Migranten ermorden. Die Ermittler hatten das rassistische Tatmotiv nicht gesehen. Auch die Journalisten nicht, die den Begriff der "Döner-Morde" etablierten. Warum ist Rassismus für die deutsche Öffentlichkeit so unsichtbar geblieben? Die Schriftstellerin Jagoda Marinić hat hierzu eine kluge Rede gehalten, die wir sie zu veröffentlichen baten. Ergebnis ist ein E-Book mit ihrer Rede und einem Vorwort von Heribert Prantl. Das E-Book können Sie für 3,99 Euro bei Xinxii.com sowie bei Amazon herunterladen. Die Hälfte des Erlöses geht an PRO ASYL.

Bericht zur Situation von Flüchtlingen in Griechenland

Verdreckte, überfüllte Zellen, kaum Zugang zu Anwälten, so gut wie keine medizinische Hilfe, kein Schutzsystem, illegale Abschiebungen, Misshandlungen, Elend, Hoffnungslosigkeit: Ein neuer Bericht von PRO ASYL dokumentiert die Situation in den Flüchtlingshaftlagern an der griechischen Landgrenze zur Türkei.
Seit 2009 suchen Katerina Tsapopoulou, Marianna Tzeferakou und Salinia Stroux im Rahmen eines Projekts von PRO ASYL regelmäßig die Haftlager in der Evros-Region auf und dokumentieren die Haftbedingungen und die Schicksale der Flüchtlinge. Ihr nun veröffentlichter Bericht vermittelt anhand von einer Vielzahl von Einzelfallberichten einen Eindruck vom erschreckenden Ausmaß der humanitären Katastrophe in der Region. Der Bericht ist zunächst in einer englischen Fassung als PDF zum Download erhältlich.

Rechtsgutachten bestätigt Kritik an Asylgesetzgebung

Derzeit wird es Asylsuchenden per Gesetz verwehrt, sich gegen ihre drohende Abschiebung in einen anderen EU-Mitgliedstaat mit einem Eilverfahren zu wehren. Dass das dem EU-Recht widerspricht, zeigt ein von PRO ASYL und anderen Organisationen in Auftrag gegebenenes Rechtsgutachten. Mehr Informationen

Video "Voices of Choucha"

Im Flüchtlingslager Choucha im tunesisch-libyschen Grenzgebiet sitzen noch immer rund 4000 Flüchtlinge aus dem Sudan, aus Somalia, aus Eritrea, aus Nigeria, der Elfenbeinküste und anderen Ländern fest. Schon im Mai besuchte eine Delegation von Menschenrechtsaktivisten mit Unterstützung von PRO ASYL das Flüchtlingslager und sprach dort mit zahlreichen Flüchtlingen. Die Flüchtlinge haben eine Botschaft: „Bringt uns an einen Ort, wo wir unser Leben weiterführen können.“ Zum Video

 

 

Bis unsere Herzen komplett verhärtet sind – Bericht zum Asylverfahren in Israel

16.05.12

Die israelische NGO „Hotline for Migrant Workers“ hat mit der Unterstützung der Stiftung PRO ASYL einen Bericht über das Asylverfahren in Israel veröffentlicht. mehr >>

"Out of System“ – neuer Bericht zur Situation von Flüchtlingen in Malta

11.05.12

Der kleine Inselstaat ist für Flüchtlinge eine Sackgasse. Ihnen drohen Haft und Obdachlosigkeit. Dies dokumentiert ein neuer Bericht von PRO ASYL und dem Verein... mehr >>

Überleben im Transit – PRO ASYL veröffentlicht Bericht über die Lage von Flüchtlingen in der Türkei

10.05.12

Die Europäische Union übt massiven Druck auf die Türkei aus. Das Land am Bosporus ist aktuell das wichtigste Transitland für Flüchtlinge. mehr >>

Verzögerung der Eröffnung des Berliner Flughafens BBI ist erfreulich!

08.05.12

Die Verschiebung der Eröffnung bietet den politisch Verantwortlichen Zeit, um ihre Pläne zum Bau einer Hafteinrichtung für Flüchtlinge am BBI nochmals zu überdenken. mehr >>

Abgeschobene im Kosovo: Leben in Not und Perspektivlosigkeit

02.05.12

Delegationsreise in den Kosovo zeigt: Abgeschobene Roma leben im Kosovo in existentieller Not und Perspektivlosigkeit. PRO ASYL und der Flüchtlingsrat Niedersachsen... mehr >>

UNHCR belegt Menschenrechtsverletzungen im ungarischen Asylsystem

24.04.12

Ein neuer UNHCR-Bericht belegt eklatante Menschenrechtsverletzungen und systemische Mängel im ungarischen Asylsystem. PRO ASYL fordert: Abschiebungen nach Ungarn müssen... mehr >>

Protestieren Sie mit PRO ASYL gegen die Inhaftierung von Flüchtlingen!

Schutzsuchende, denen es gelingt, die Außengrenze Europas zu überwinden, werden in Ländern wie Griechenland, Ungarn oder Malta regelmäßig eingesperrt – häufig für Monate. Ganz gleich, ob Männer, Frauen, Familien oder Kinder – wer freikommt, landet über kurz oder lang auf der Straße.

Wer kann, flieht weiter in andere Staaten Europas. Doch auch dort ist keine Hilfe zu erwarten. Die Menschen werden aufgegriffen und inhaftiert. Auf ein faires Asylverfahren warten die Betroffenen vergeblich. Dann schiebt man sie gemäß der europäischen Dublin-II-Zuständigkeitsverordnung wieder in das Land ihrer Einreise in die EU ab. Nach schweren Strapazen und einer Kette von Abschiebungen finden sich viele Flüchtlinge in einer völlig hoffnungslosen Situation wieder, in der ihnen keinerlei Rechte auf Schutz gewährt werden.

Informieren Sie sich über die Situation von Flüchtlingen in Europa und nehmen Sie teil an der Protestaktion an Bundesinnenminister Friedrich: 

www.flucht-ist-kein-verbrechen.de