Griechenland: Tausende Flüchtlinge stranden im Elend

29.05.15

Auf den griechischen Inseln kommen derzeit tausende Bootsflüchtlinge an. Die meisten vegetieren dort unter elenden Bedingungen, da es dramatisch an staatlicher Hilfe mangelt. Das berichten Kolleginnen von unserem RSPA-Projekt, die vor Ort Nothilfe leisten. Griechenland und die EU stehen in der... mehr >>

Bayern setzt mit Arbeitsverboten auf eine neue Abschreckungspolitik

28.05.15

Viele Flüchtlinge haben in Bayern Jobs gefunden. Nun droht der Jobverlust, denn das Innenministerium verbietet ab sofort bestimmten Flüchtlingsgruppen das Arbeiten. Geht es nach der CSU soll der Bund dem Beispiel folgen und auf Abschreckung statt Integration setzen. Dagegen gibt es Widerstand. mehr >>

Kreta: Bootsflüchtlinge wurden von den Behörden für die erste Nacht in einer verlassenen Turnhalle eingepfercht

EU-Kommission: Asylsuchende sollen nach Quoten verteilt werden

27.05.15

Die EU-Kommission drängt auf eine Quotenregelung zur Verteilung von Asylsuchenden in der EU. Doch zahlreiche EU-Staaten verwehren sich dem Reformvorhaben. Vor allem aber würde die Regelung das Grundproblem der bislang geltenden Dublin-Regelung nicht lösen: Flüchtlinge würden weiterhin wie Stückgut... mehr >>

Grundrechtereport 2015

Grundrechte-Report 2015: Grundrechte von Flüchtlingen besonders gefährdet

26.05.15

Wie steht es um die Bürger- und Menschenrechte in Deutschland? Das untersucht der jährlich im Fischer Taschenbuch Verlag erscheinende Grundrechtereport. Die aktuelle Ausgabe des Reports widmet sich auch der deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik: Sie zeigt gravierende Verletzungen der... mehr >>

Am 9. Mai brachen in der Stadt Kumanova Kämpfe aus zwischen mazedonischen Sicherheitskräften und mutmaßlichen Terroristen, über 20 Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein. Foto: Perdika/Wikimedia

Im „sicheren Herkunftsland“ Mazedonien droht ein Bürgerkrieg

22.05.15

Nach den Kämpfen vom 9. und 10. Mai bleibt die Lage in Mazedonien brisant, mittlerweile warnen zahlreiche Beobachter vor einem Bürgerkrieg und einer Destabilisierung der Balkan-Region. Angesichts dessen muss die Bundesregierung ihr Fehlurteil, Mazedonien sei ein „sicheres Herkunftsland“, umgehend... mehr >>

Gesetzlich verordnete Lebensgefahr – Das deutsche Asylbewerberleistungsgesetz

22.05.15

In jüngster Zeit berichten Zeitungen immer wieder über die erheblichen Missstände bei der Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen. Dennoch hält die Bundesregierung an dem Fortbestand des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylblG) fest. Spätestens ab Juli wird eine Anpassung des AsylblG nötig werden,... mehr >>

Abschiebungs-Beamte beschweren sich über kritische Öffentlichkeit

21.05.15

Alle Jahre wieder klagen für Abschiebungen zuständige Spitzenbeamte aus Polizei und Verwaltung, dass zu wenige Abschiebungen vollzogen werden könnten. Das Lamento ist meist ähnlich: Die Politik sei zu lasch, die Geduldeten zu renitent, die Öffentlichkeit und die Medien zu kritisch. Aktuell meldet... mehr >>

Wie viele Tote noch? – Seenotrettung jetzt!

Im Jahr 2015 starben im Mittelmer bereits rund 1.800 Menschen auf der Flucht nach Europa. Schon nach der Katastrophe vor Lampedusa im Oktober 2013 zeigten sich europäische Politikerinnen und Politiker betroffen und versprachen eine Wende in der EU-Flüchtlingspolitik. Bis heute ist dies nicht geschehen. Derzeit sterben so viele Flüchtlinge im Mittelmeer wie nie zuvor.

Wir fordern: Es muss dringend eine europäische Seenotrettung aufgebaut werden, legale gefahrenfreie Wege für Flüchtlinge müssen geöffnet werden.

Bitte unterstützt unsere E-Mail-Aktion an den Präsidenten des Europaparlaments Martin Schulz! >>>

Wir treten ein! Für Flüchtlingsschutz. Gegen Dublin III.

Das Dublin-System sorgt dafür, dass Flüchtlinge in Europa wie Stückgut hin- und hergeschoben werden, immer wieder in Haft oder obdachlos auf der Straße landen. Doch dagegen regt sich immer mehr Widerstand. Wir treten ein: Gegen Dublin III – für Flüchtlingsschutz!

Unterstützen auch Sie den Appell "Wir treten ein!" auf www.wir-treten-ein.de >>>

Flüchtlingsunterbringung in Deutschland

Wie Flüchtlinge in Deutschland untergebracht werden, unterscheidet sich von Ort zu Ort: Mancherorts kommen Asylsuchende in Wohnungen unter. Anderswo werden sie schäbig in riesige Gemeinschaftsunterkünften gepfercht.

PRO ASYL zeigt mit einer Studie zur Unterbringung von Flüchtlingen die Regelungen und Praxis der Bundesländer auf, wendet sich mit dem Positionspapier "Menschenwürdig handeln, langfristig planen" an die politisch Verantwortlichen und bietet eine Handreichung zum Thema "Flüchtlinge privat aufnehmen" an, da immer mehr Menschen bei uns nachfragen, wie sie privat helfen können.

Facebook | Twitter | G+ | RSS


 

 

 

Flucht ist kein Verbrechen!

Machen Sie mit: Appellieren Sie mit uns an die Regierungsparteien, die geplanten Inhaftierungsmöglichkeiten für Asylsuchende aus dem „Gesetz zur Neubestimmung des Beiberechts und der Aufenthaltsbeendigung“ zu streichen.

Broschüre: "Refugees in distress at sea"

Handeln und helfen: Hinweise für Skipper und Crews zum Umgang mit Flüchtlingen in Seenot. Diese Broschüre in englischer Sprache richtet sich an Schiffsbesatzungen und gibt einen Überblick über die Vorschriften der völkerrechtlichen Verpflichtung zur Seenotrettung. Außerdem enthält sie konkrete Handlungshilfen in Notsituationen und internationale Notrufnummern.

Download (PDF)>>>

Broschüre "Flucht braucht Wege"


Mit Blick auf die Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa im Oktober 2013 betrachtet diese Broschüre die aktuelle EU-Flüchtlingspolitik und zeigt alternative Optionen für eine menschenrechtskonformere Asylpolitik in Europa auf.

Download (PDF)>>>      Bestellen >>>

Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht"


Warum fliehen Menschen? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Welche Wege müssen sie beschreiten, welche Hindernisse überwinden? Wo und unter welchen Umständen finden sie Schutz? 
Darüber informiert die Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht".

Informationsausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ >>>

Syrien-Aufnahmeprogramme

Die Aufnahmeprogramme des Bundes für insgesamt 20.000 syrische Flüchtlinge sind weitgehend abgeschlossen. Ein neues Programm ist bislang - auch für irakische Flüchtlinge - nicht auf den Weg gebracht.

In Deutschland lebende Menschen mit syrischem Hintergrund haben allerdings über die noch laufenden Länderprogramme ggf. noch eine geringe Chance, Angehörige, ggf. auch Bekannte aus der syrischen Krisenregion nach Deutschland in Sicherheit zu bringen. Weitere Informationen finden Sie hier.